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Gehaltsnews

Familienplanung – was „kostet“ ein Kind und wie sollte das Einkommen aussehen?

Laut statistischem Bundesamt sind Frauen heutzutage etwa 29 Jahre alt, wenn sie zum ersten Mal schwanger werden – wobei das Thema Familienplanung in Deutschland in der Regel erst dann angestrebt wird, wenn die private Sicherheit gewährleistet werden kann. Der richtige Partner, die abgeschlossene Ausbildung und ein ausreichendes Grundeinkommen sind dabei essenziell. Mit dem ersten Kind kommen jedoch eine ganze Reihe wichtiger Entscheidungen auf die Familie zu und nicht zuletzt muss aufgrund des Nachwuchses berücksichtigt werden, dass die Kosten langfristig steigen werden. Schätzungen zufolge kostet ein Kind seine Eltern bis zur Volljährigkeit durchschnittlich 126.000 Euro – eine stolze Zahl, die nur mit regelmäßigen, festen Einnahmen realisiert werden kann.

Mütter bleiben bevorzugt erwerbstätig

In diesem Zusammenhang verwundert es kaum, dass laut Spiegel immerhin 68 Prozent aller Mütter berufstätig sind, um ihre Familie finanziell zu unterstützen. Insbesondere die Mütter, deren Kinder noch unter 15 Jahren sind, sind als sogenannte „Working Mums“ aktiv. Für das Jahr 2011 bedeutete das, dass 4,6 Millionen der insgesamt 6,7 Millionen Mütter in Deutschland erwerbstätig waren, wobei etwa 700.000 von ihnen in Elternzeit oder beurlaubt waren (und damit ebenfalls als erwerbtätig betrachtet wurden).

Immerhin jede vierte Mutter war allerdings ganz bewusst nicht berufstätig und suchte auch nicht aktiv nach einem Job. Grund dafür, dass die nicht erwerbstätigen Mütter ihre Zeit hauptsächlich mit dem Nachwuchs verbrachten war der, dass die Kinderbetreuung eine hohe Priorität hatte. Knapp die Hälfte der vom Statistischen Bundesamt berücksichtigten Mütter benannte diesen Punkt als ihr Hauptmotiv, wobei vor allem das Alter des Kindes eine große Rolle spielte. Gerade Frauen, deren Kinder unter drei Jahren sind, waren aufgrund von Betreuungsaufgaben nicht auf der Suche nach Arbeit – dabei handelt es sich um immerhin 69 Prozent.

So viel „kostet“ ein Kind in Deutschland

„Wie hoch muss mein Einkommen sein, damit ich mein Kind problemlos versorgen kann?“ Viele werdende Eltern oder Paare kurz vor der Familienplanung stellen sich diese Frage, deren Antwort kaum allgemeingültig gegeben werden kann. Das statistische Bundesamt hilft diesbezüglich jedoch mit Durchschnittswerten weiter, die zumindest einen ungefähren Vorgeschmack auf das geben, was Eltern während Zeit zwischen Baby- und Teenageralter ausgeben müssen. Die bereits erwähnten knapp 126.000 Euro pro Jahr teilen sich auf das Leben des Kindes wie folgt auf:

Tabelle: So viel kostet ein Kind

ALTERSGRUPPEMONATLICHE AUSGABENKOMPLETTE AUSGABEN
Baby und Kleinkind (0-6 Jahre)468 Euro33.696 Euro
Schulkinder (7-12 Jahre)568 Euro40.896 Euro
Teenager (13-18 Jahre)655 Euro47.160 Euro
Durchschnittlich549 Euro

 

Allein im ersten Babyjahr werden so Ausgaben von bis zu 3.000 Euro fällig, die für die Erstausstattung, Nahrung und Windeln benötigt werden. Der Beratungsdienst „Geld und Haushalt“ des Deutschen Sparkassen und Giroverbandes erläutert, dass dabei knapp 640 Euro für die Kleidung, 510 Euro für das Kinderzimmer, 365 Euro für Windeln, 315 Euro für Kinderwagen und Zubehör sowie 97 Euro für Kindersicherungen fällig werden, um nur einige der vielen Posten zu nennen.

Die wohl wichtigsten Posten dieser Rechnungen machen insgesamt betrachtet die Wohnkosten aus, dicht gefolgt von den Lebensmitteln. Experten kritisieren allerdings, dass die hier veranschlagte Summe für eine gesunde Ernährung nicht ausreicht, besser sollten Eltern noch einmal etwa 50% drauflegen. Den nächsten wichtigen Posten stellt die Freizeitgestaltung dar, wobei diese heutzutage stark von technischen Gerätschaften wie Computer und Spielkonsole bestimmt wird. Darauf folgt schließlich der Faktor Kleidung, der im Verlauf des Kinderlebens immer wichtiger wird.

Tabelle: Monatliche Ausgaben je Konstellation
KonstellationDurchschn. monatliche Ausgaben
Paare mit einem KindIm Jahr 2008 wurden für das durchschnittliche Einzelkind 584 Euro ausgegeben.
Paare mit zwei KindernPaare mit zwei Kindern kamen auf einen Durchschnittswert von 515 Euro pro Kind.
Paare mit drei KindernAm niedrigsten sind die Kinderausgaben pro Kopf mit 484 Euro in Paarhaushalten mit drei Kindern. Dies liegt darin begründet, dass viele Erstanschaffungen häufig auch für das zweite und dritte Kind genutzt werden können.
Alleinerziehende mit einem KindAlleinerziehende geben für ihren Nachwuchs rund 558 Euro aus.
Alleinerziehende mit zwei KindernDie geringsten Aufwendungen je Kind gibt es mit 468 Euro monatlich bei Alleinerziehenden mit zwei Kindern.

Quelle: Destatis

Bei 2.000-2.500 Euro netto sollten die (gemeinsamen) Einnahmen dabei im Idealfall anfangen, wobei es nach oben hin keine Grenze gibt. Abhängig ist das notwendige Einkommen allerdings auch von den eigenen Ansprüchen – wer also trotz allem noch ein Eigenheim anstrebt, einen Zweitwagen benötigt und mehrfach im Jahr Urlaub machen möchte, sollte die Gehaltsempfehlungen noch weiter nach oben korrigieren. Weiterhin ist entscheidend, ob die Familie durch einen Alleinverdiener oder beide Elternteile versorgt wird, welche außergewöhnlichen Belastungen es womöglich gibt, wie viele Menschen insgesamt ernährt werden müssen und auch, wo der derzeitige Wohnort liegt (preisliche Unterschiede gibt es beispielsweise zwischen Stadt und Land).

Kinder trotz ungünstiger Lebenssituation – wichtige Vorkehrungen

Das Leben ist geprägt von Veränderungen, die nicht immer positiv sind, gleichermaßen aber auch Chancen und Möglichkeiten bieten. Auch für werdende Eltern oder Paare mit Kinderwunsch ist die Veränderung der Lebenssituation unvermeidlich, um nicht auf der Stelle zu treten und sich selbst weiterzuentwickeln. Neben der abgesicherten und organisierten Familienplanung ist es daher ebenso möglich, dass die Familienplanung zu einem ungünstigen Zeitpunkt ansteht – beispielsweise dann, wenn beide Elternteile sich noch in der Ausbildung befinden oder gerade ihren Einstieg in den Berufsalltag starten. Diese und weitere typische Lebensphasen bringen einerseits besondere Umstände mit sich, andererseits erfordern sie aber auch bestimmte Vorkehrungen. Gerade die Versicherungspflicht sollte diesbezüglich nicht aus den Augen verloren werden, um die Familie langfristig vor finanziellen oder sonstigen Schäden zu schützen. Während der Familiengründung steht hier an erster Stelle sicherlich die Risikolebensversicherung, um den möglichen Ausfall eines Geldverdieners der Familie zu verkraften. Aber auch vorhergehende und nachfolgende Lebensphasen gilt es zum richtigen Zeitpunkt zu bedenken, um die Familie und den Einzelnen zu unterstützen. Eine Auflistung der wichtigsten Versicherungen und des jeweils passenden Zeitpunkts hält folgender Ratgeber bereit.

Familienplanung trotz niedrigem Einkommen?

Laut Bundesregierung dürfen Kinder für ihre Eltern kein Armutsrisiko darstellen, aus diesem Grund wird die Familie finanziell unterstützt, sofern nur ein geringes oder gar kein Einkommen vorhanden ist. Dies kann durch unterschiedliche Mittel erfolgen, beispielsweise durch grundlegende Unterstützungsleistungen, Arbeitslosengeld II und Kinderzuschlag, eine Unterstützung bei der Kinderbetreuung oder Bildungs- und Teilhabeleistungen.

Das Arbeitslosengeld II stellt eine Grundsicherung des Lebensunterhaltes für Erwerbsfähige, Arbeitssuchende und Erwerbsfähige mit niedrigem Einkommen dar. Die sogenannten „Regelbedarfe“ legen dabei fest, was dem Einzelnen zusteht. Hinzu kommt der Kinderzuschlag für Eltern, welcher diese entlasten soll und bis zu 140 Euro monatlich je Kind betragen kann. Der Kinderzuschlag greift dann, wenn die Eltern mit ihrem Einkommen zwar den eigenen Bedarf decken können, nicht aber den ihrer Kinder.

Damit Eltern nach der Geburt ihres Kindes und nach der Elternzeit möglichst problemlos wieder ins Berufsleben starten können, werden sie bei Bedarf durch eine qualifizierte und finanziell tragbare Kinderbetreuung unterstützt. Hierbei beteiligen sich die jeweiligen Kommunen an den Kosten von Kindergarten, Tagesmutter oder Kindertagesstätte – die Höhe des letztendlichen Betrags variiert allerdings von Bundesland zu Bundesland und hängt zudem vom Einkommen der Eltern ab.

Weiterhin haben Eltern die Möglichkeit, Bildungs- und Teilhabeleistungen für alle im Haushalt lebenden Kinder zu nutzen. Hierbei handelt es sich um Geld- oder Sachleistungen, die bei Vorliegen der jeweiligen Voraussetzungen gewährt werden. Darunter fallen:

  • Mehrtägige Schul- und Kitaausflüge
  • Schulbedarf für Kinder und Jugendliche
  • Transport zur Schule
  • Lernförderung, sofern notwendig
  • Mittagessen in Schule oder Kita
  • Mitgliederbeiträge für Sport-, Musik- und Kulturvereine
  • In Form von Gutscheinen halten die Kommunen außerdem viele weitere kulturelle und Freizeitaktivitäten bereit, sei es der Besuch im Schwimmbad oder im Museum.

Eine problematische Situation kann auch dann entstehen (oder sich noch weiter verschlimmern), wenn eine Trennung oder Scheidung ansteht. In der Regel sind diese mit großen finanziellen Einbußen verbunden, die durch ein niedriges Einkommen nur schwer zu stemmen sind – vor allem dann, wenn der alleinerziehende Elternteil keinen Unterhalt bekommt. Ein nicht ausreichendes Einkommen kann jedoch durch einen Unterhaltsvorschuss aufgebessert werden, wobei die betroffenen Eltern mitunter auch noch einen Anspruch auf Mehrbedarf haben (wenn sie beispielsweise Sozialhilfe beziehen).

Es zeigt sich also, dass das Familienleben durchaus auch mit knappen Mitteln bestreitbar ist, wenngleich die eingeschränkten Finanzen sicherlich nicht jeden Extrawunsch erfüllen können. Tatsache ist aber, dass die meisten Paare ihre Familienplanung ganz bewusst so gestalten, dass sie auf ein sicheres Einkommen zurückgreifen kommen – vornehmlich deshalb, um ihrem Nachwuchs etwas bieten zu können und mit einem sicheren Gefühl in die familiäre Zukunft zu starten.

Sind Einkommen und Kinderwunsch zu vereinen? – eine individuelle Entscheidung!

Zwar ist es sicherlich sinnvoll, sich im Vorfeld Gedanken über die Kosten zu machen, doch die wenigsten Eltern werden sich derart detailliert mit den nackten Zahlen beschäftigen und das ist auch gut so – denn letztendlich sollte und darf es bei der Entscheidung für oder gegen ein Kind nicht allein um finanzielle Aspekte gehen. Ein schlechtes Bauchgefühl sollte deshalb aber nicht einfach ignoriert werden, denn gerade bei der Überlegung, ob dem ersten Kind noch ein Geschwisterchen folgen soll, ist die Frage nach der Finanzierbarkeit ein durchaus wichtiges und legitimes Thema. Denn der flexibilisierte Arbeitsmarkt und die teils schwierige ökonomische Situation lassen das Kinderkriegen gerade für Familien der Mittelschicht immer schwerer werden – nicht umsonst finden sich in dieser Gesellschaftsschicht vermehrt Kinderlose und Paare mit „nur“ einem Kind.

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