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Gehalt in der Schweiz

Die Schweiz - Schoki, Ski und Scheine

Nach einer Studie der UBS zählen Zürich und Genf weltweit zu den Städten mit dem höchsten Einkommensniveau. Schweizer Gehälter liegen etwa drei- bis viermal so hoch wie in den meisten anderen europäischen Ländern. Kein Wunder, dass die Schweiz in den vergangenen Jahren zum beliebtesten Auswanderungsziel der Deutschen geworden ist. Neben beeindruckenden Landschaften und fehlender Sprachbarriere zieht laut Focus Online 79% der auswanderungswilligen Deutschen das höhere Lohnniveau an.

 

Wie hoch ist das Lohnniveau gegenüber Deutschland und welche regionalen Unterschiede gibt es?

Als grobe Umrechnungsformel für Gehälter bis etwas 70.000 € hat sich bewährt, den €-Betrag für eine vergleichbare Stelle in Deutschland einfach mit dem Faktor 1,8 (Gehaltsindex vs. Deutschland 177%) zu multiplizieren und das €-Symbol durch CHF zu ersetzen (Beispiel: Ein Bruttogehalt von 50.000 € in Deutschland sollte in der Schweiz mindesten 90.000 CHF entsprechen). Diese Rechnung kann je nach Branche, Position und Qualifikation natürlich deutlich abweichen. In den Gehaltsregionen über 70.000 € tendiert die Umrechnungsformel  hin zu einem Faktor von 1,5:1 oder anders ausgedrückt: Wer in Deutschland 100.000 € brutto verdient sollte in der Schweiz auf mindestens 150.000 CHF kommen.

Doch auch innerhalb der Schweiz gibt es deutliche Gehaltsunterschiede. Das höchste Lohnniveau wird - wenig überraschend - in den großen Bankstandorten Zürich und Genf sowie in Basel erzielt. Die Gehälter liegen hier rund 3%-5% über dem Durchschnitt, während z.B. im Tessin oder in ländlichen Bergregionen bis zu 15% weniger verdient wird.

 

Regionale Gehaltsunterschiede innerhalb der Schweiz

In der Region [PLZ Gebiet]  gilt allgemein folgender
Gehaltsindex*
Jobs in der Region
CH-PLZ 1 (Südl. Westschweiz: Lausanne, Genf, Freiburg,..)
100% - 103%
Offene Jobs >>
CH- PLZ 2 (Nördl. Westschweiz: Neuchatel, Berner Jura,...)
97% - 99%
Offene Jobs >>
CH-PLZ 3 (Bern, Oberwallis, Interlaken,...)
95% - 98% Offene Jobs >>
CH-PLZ 4 (Basel, Solothurn,...)
101% -105% Offene Jobs >>
CH-PLZ 5 (Aargau, Aarau, Brugg, Baden,...)
93% -97% Offene Jobs >>
CH-PLZ 6 (Zentralschweiz, Tessin, Luzern, Lugano,...)
85% - 100% Offene Jobs >>
CH-PLZ 7 (Graubünden, Chur, Davos, ...)
95% Offene Jobs >>
CH-PLZ 8 (Zürich, Thurgau, Winterthur, Frauenfeld)
100% - 107% Offene Jobs >>
CH-PLZ 9 (Ostschweiz, St. Gallen, Appenzell,...)
93% Offene Jobs >>
Schweiz Gesamt 100% Offene Jobs >>

* Der Gehaltsindex ist ein berufsgruppenübergreifender Wert (Durchschnittswert Schweiz = 100%). Der untere Wert bezieht sich meist auf den ländlichen Bereich im PLZ-Gebiet, der obere auf die wichtigste Großstadt in der Region.

 

 

Wie ist die gegenwärtige Gehaltsentwicklung in der Schweiz?

Die wirtschaftlichen Aussichten sind für Unternehmen in der Schweiz im letzten Jahr aufgrund der Franken Aufwertung stark gedämpft worden. Im 2. Quartal 2015 schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt erstmals seit 4 Jahren. Die Situation am Arbeitsmarkt ist alles andere als rosig. Die jüngsten Arbeitsmarktindikatoren deuten aber immerhin darauf hin, dass der Höhepunkt der jüngsten Entlassungswelle überschritten sein dürfte.

Die mit 3,3% weiterhin relativ niedrige Arbeitslosigkeit bekräftigt insgesamt das Bild eines flexiblen und widerstandsfähigen Arbeitsmarktes. Gaben Arbeitgeber aus der Schweiz Mitte 2015 teilweise noch an, mit Entgeltsenkungen auf die Freigabe des Schweizer Franken reagieren zu wollen, zeichnen sie nun einen deutlich positiveren Ausblick: Laut einer Studie von Aon Hewitt soll die Vergütung in der Schweiz 2016 um rund 2 % (real 1,7%) steigen.

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Wie kann man das Gehalt für eine Stelle in der Schweiz abschätzen?

Die Gehaltsansprüche in der Schweiz abzuschätzen, stellt keine einfache Aufgabe dar. Mit Schweizern über ihre Einkünfte zu reden, gilt als Fauxpas.

 

Hier einige Richtwerte:

Als Putzkraft, Kellner oder an der Migros-Kasse gibt es rund 4.000 CHF pro Monat, eine Sekretärin liegt bei ca. 6.500 CHF, ein Gymnasiallehrer kommt leicht auf 12.000 CHF.

Ein Praxisbeispiel aus einer 'MBB-Beratung' (Top Unternehmensberatungen McK, BCG, Bain): Ein Projektleiter verdient im Zürcher Büro gegenwärtig rund 250.000 CHF, was in etwas 140.000 € in Deutschland entspricht.

Ein Buchhalter mit 5 Jahren Berufserfahrung bringt es im Durchschnitt bis auf 95.000 CHF, ein Maler bis auf 80.000 CHF. Spezialisten verdienen über alle Branchen und Unternehmensgrößen hinweg im Schnitt CHF 114‘000, Sachbearbeiter kommen auf eine Gesamtbarvergütung von durchschnittlich CHF 90‘000.

Ein niedergelassener Schweizer Radiologe verdient im Schnitt 380.000 CHF brutto, während selbstständige Allgemeinmediziner im Durchschnitt mit einem Einkommen von ca. 215.000 CHF rechnen können. Der Median-Lohn für die Chefs mittlerer bis größerer Unternehmen des SPI Extra (Börsenlistung) lag in 2014 bei 1,2 Mio. CHF. Geschäftsführer verdienen derzeit laut Kienbaum im Schnitt CHF 406‘000 und damit rund fünfzehn Prozent mehr als im Vorjahr. Auf der Direktionsebene beträgt das durchschnittliche Jahressalär rund CHF 222‘000. Auf der Ebene des mittleren und unteren Management werden 174‘000 und CHF 152‘000 verdient.

Allgemein gilt: 15% - 20% mehr Brutto sind angesichts der rund 30% höheren Lebenshaltungskosten für Wohnen und Lebensmittel in jedem Fall anzupeilen. Aufgrund der erheblich niedrigeren Steuern und Abgaben bleibt in den oberen Gehaltsregionen dennoch überproportional mehr netto übrig, sodass die höheren Lebenshaltungskosten (z.B. gutes Kantinenessen 15 CHF, Big Mac bei McDonalds 12 CHF, Pizza im Restaurant 20-25 CHF, 40qm Studio ausserhalb Zürich 1.700 CHF warm/Monat, Haushaltshilfe 30 CHF pro Stunde etc.) locker kompensiert werden.

 

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Mit welchen Steuern und Abgaben ist zu rechen?

Auch wenn die für deutsche Maßstäbe extrem hohen Miet- und Lebensmittelpreise das frei verfügbare Einkommen in der Schweiz deutlich schmälern: Bei Steuern und Sozialabgaben können die Eidgenossen richtig punkten. Je nach Höhe des Gehalts und des Kantons bzw. des Wohnorts liegt die Belastung durch Einkommenssteuer, Sozialabgaben und Quellensteuer lediglich bei ca. 20% - 30%. In Deutschland sind hingegen in der Spitze bis über 50% Abgaben üblich.

Der Steuersatz wird durch Kantone und Gemeinden selbständig festgelegt, er kann sich daher an verschiedenen Orten erheblich unterscheiden. Ein Brutto-Netto-Rechner für die Berechnung der Steuer- und Abgabenlast in den einzelnen Kantonen findet sich unter dem folgenden Link:

 

http://www.comparis.ch/steuern/steuervergleich/steuervergleich.aspx

 

Einen Artikel der NZZ über die interessantesten Schweizer Steuerparadiese finden Sie hier.

 

 

Wo kann ich mich über die Mietpreise umfangreich informieren?

Über die üblichen Mietpreise kann man sich unter www.homegate.ch informieren.

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