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Gehaltsgefälle bei der Deutschen Bank

Bei der Deutschen Bank verdient ein Investmentbanker knapp drei Mal soviel wie ein Mitarbeiter im Privatkundengeschäft. Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen im Kapitalmarktgeschäft lag 2012 bei gut 170 000 Euro, wie aus dem heute vorgelegten Geschäftsbericht des Geldhauses hervorging. Im Filialgeschäft kam ein Banker im Schnitt auf rund 59 000 Euro. In der schwächelnden Vermögensverwaltung verdiente ein Mitarbeiter durchschnittlich mehr als 123 000 Euro. Konzernweit liegt der Durchschnittsverdienst bei gut 103 000 Euro. Grund für die großen Gehaltsunterschiede sind die Boni, die im Investmentbanking traditionell am höchsten sind. Dort bekamen die knapp 28 700 Mitarbeiter insgesamt 2,2 Milliarden Euro an Prämien, während die knapp 45.500 Mitarbeiter im Privatkundengeschäft 262 Millionen Euro einstrichen.

15.04.2013
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