Cookies
🍪

Diese Website verwendet Cookies, die Ihre Zustimmung brauchen.

Zum Inhalt springen
Neue Gehälter:
Baukalkulator: 55 Jahre, Master, 48.700€
Bauzeichner: 19 Jahre, Ausbildung, 26.400€
Brand Manager: 30 Jahre, Master, 45.000€
Bürokauffrau: 35 Jahre, Ausbildung, 33.600€
Business Development Manager: 55 Jahre, Master, 99.600€
Business Development Manager: 33 Jahre, Master, 84.000€
Consultant: 25 Jahre, Master, 58.500€
Consultant: 39 Jahre, Bachelor, 80.400€
Fertigungsplaner: 26 Jahre, Bachelor, 54.996€
Financial Analyst: 37 Jahre, Bachelor, 30.000€
Baukalkulator: 55 Jahre, Master, 48.700€
Bauzeichner: 19 Jahre, Ausbildung, 26.400€
Brand Manager: 30 Jahre, Master, 45.000€
Bürokauffrau: 35 Jahre, Ausbildung, 33.600€
Business Development Manager: 55 Jahre, Master, 99.600€
Business Development Manager: 33 Jahre, Master, 84.000€
Consultant: 25 Jahre, Master, 58.500€
Consultant: 39 Jahre, Bachelor, 80.400€
Fertigungsplaner: 26 Jahre, Bachelor, 54.996€
Financial Analyst: 37 Jahre, Bachelor, 30.000€

Kienbaum Studie: Gehälter von Ingenieuren steigen um 3,3 Prozent

Kienbaum veröffentlicht Studie zur Vergütung in technischen Funktionen

  • Ingenieure in Führungspositionen verdienen im Schnitt 107.000 Euro

  • Boni sind wichtiger Vergütungsbestandteil

  • Promovieren im technischen Bereich zahlt sich aus

Die Gehälter von Ingenieuren und Technikern in Deutschland steigen weiter

Die Unternehmen haben die Saläre von 2015 auf 2016 um durchschnittlich 3,3 Prozent angehoben, ergab eine aktuelle Studie der Personal- und Managementberatung Kienbaum. Die Vergütung von Führungskräften in technischen Funktionen ist um 3,2 Prozent gestiegen, bei den Spezialisten und Facharbeitern gab es ein Gehaltsplus von durchschnittlich 3,3 beziehungsweise 2,9 Prozent. Damit verdient eine Führungskraft mit einem technischen Hintergrund derzeit durchschnittlich 107.000 Euro jährlich. Ein Spezialist aus dem gleichen Bereich erhält im Schnitt 65.000 Euro im Jahr und ein Facharbeiter verdient durchschnittlich 51.000 Euro jährlich. Für die Vergütungsstudie „Führungskräfte und Spezialisten in technischen Funktionen 2016“ hat Kienbaum die Daten von knapp 4.000 Führungspositionen, rund 7.000 Spezialisten und mehr als 300 Facharbeitern in knapp 600 Unternehmen untersucht.

Boni sind ein wichtiger Vergütungsbestandteil

Boni haben bei der Vergütung von Mitarbeitern in technischen Funktionen eine große Bedeutung. Durchschnittlich erhalten 84 Prozent aller Führungskräfte eine variable Vergütungskomponente. Bei den Spezialisten und Facharbeitern sind es 55 beziehungsweise 50 Prozent. Dieser Vergütungsbestandteil macht bei Führungskräften 15 Prozent der Gesamtvergütung und bei Spezialisten und Facharbeitern jeweils neun Prozent der Gesamtvergütung aus. Dies entspricht einer durchschnittlichen Höhe von 18.000, 5.000 beziehungsweise 4.000 Euro.

„Ein wesentliches Instrument betrieblicher Vergütungspolitik ist die variable Vergütung. Durch die Kopplung des Unternehmenserfolgs an die Vergütung wird die Identifikation der Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen und ihrer Aufgaben-stellung gefördert und zu besonderen Leistungen motiviert“, sagt Vergütungsexpertin Julia Leitl von Kienbaum.

Frauen sind in technischen Berufen stark unterrepräsentiert

In technischen Berufen sind Frauen kaum vertreten: Der Frauenanteil aller in der Kienbaum-Studie erfassten technischen Positionen beträgt zehn Prozent. In Führungspositionen sind Frauen nur zu sieben Prozent vertreten und ihr Anteil in Fachpositionen beträgt elf Prozent. Der Vergütungsabschlag von Frauen gegenüber ihren männlichen Kollegen liegt bei Führungskräften bei zwölf Prozent, bei Spezialisten sind es 17 Prozent und bei Facharbeitern 16 Prozent.

Promovierte Technik-Spezialisten erhalten höhere Bezüge

Spezialisten mit technischem Hintergrund werden besser vergütet, wenn sie einen Doktortitel haben: Im Schnitt verdienen promovierte Spezialisten 89.000 Euro im Jahr. Ein Spezialist mit einem Bachelor-Abschluss verdient durchschnittlich nur etwa 71.000 Euro. Das Gehalt von Spezialisten mit Meister- oder Technikerabschluss liegt bei 62.000 Euro und mit einer Berufsausbildung erhält ein Spezialist durchschnittlich 52.000 Euro im Jahr.

In Düsseldorf, München und Frankfurt sind die Gehälter am höchsten

Auch regional gibt es große Unterschiede bei der Vergütung in technischen Funktionen: In München und Frankfurt am Main verdienen Führungskräfte am meisten. Im Schnitt erhalten sie dort 14 Prozent beziehungsweise neun Prozent mehr Gehalt als der Bundesdurchschnitt. Die geringsten Gehälter in technischen Berufen zahlen Unternehmen in Berlin und im Großraum Dresden/Leipzig/Halle: Führungskräfte erhalten hier zwölf Prozent weniger Gehalt als der Bundesdurchschnitt.

11.09.2016
0 Kommentare

Stellen Sie uns Ihre Gehaltsfrage!

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Auch interessant

Abfindung oder Gehaltsfortzahlung: Was ist besser?

Eine einvernehmliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses führt häufig zur Wahl zwischen einer Abfindung und einer befristeten Gehaltsfortzahlung. Beide Modelle unterscheiden sich deutlich in steuerlicher und sozialversicherungsrechtlicher Hinsicht. Auch die Auswirkungen auf das Arbeitslosengeld und die individuelle Planungssicherheit fallen verschieden aus. Der folgende Überblick zeigt, welche Faktoren für die Entscheidung relevant sind und in welchen Situationen sich eine der beiden Optionen besonders lohnt. Die Informationen orientieren sich an rechtlichen Grundlagen und typischen Fallkonstellationen. Grundbegriffe und rechtliche Einordnung Abfindungen sind einmalige Zahlungen, die den Verlust des Arbeitsplatzes ausgleichen. Sie entstehen vor allem durch Aufhebungsverträge oder

14.12.2025
0 Kommentare

Mindestlohn in Deutschland – das sollten Arbeitnehmer wissen

Rund 6,6 Millionen Menschen - d.h. 14,2% der 46,5 Mio. Beschäftigten in Deutschland - arbeiten aktuell z.B. als Kellner, Essenslieferanten, ungelernte Maler, Bäcker oder Lageristen zum Mindestlohn. Der Mindestlohn von 12,82 € brutto pro Stunde ist seit 2025 die unterste Lohngrenze für nahezu alle Arbeitnehmer. Ausgenommen sind lediglich Auszubildende, Langzeitarbeitslose, Minderjährige und Praktikanten. Bei allen anderen dürfen Arbeitgeber in Deutschland nicht weniger als den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn zahlen, da andernfalls Bußgelder von bis zu 500.000 Euro drohen. In diesem Artikel möchten wir uns näher mit der Entwicklung, branchenspezifischen Abweichungen und einem internationalen Vergleich beschäftigen. Einführung des gesetzlichen Mindestlohns im Jahr 2015 In Deutschland

04.08.2025
0 Kommentare