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Jobwechsel vs. beim Arbeitgeber bleiben: Wann lohnt sich eine Kündigung finanziell?

Als Arbeitnehmer kennen Sie das Gefühl: Sie hoffen jedes Jahr auf eine signifikante Gehaltserhöhung, die jedoch oftmals geringer als erwartet ausfällt. Während ein Kollege nach dem Jobwechsel mit 18 Prozent mehr Gehalt durchstartet, sind auf dem eigenen Lohnzettel gerade mal 3 Prozent Erhöhung zu verzeichnen. Ist das Zufall oder System? Das lässt bei vielen Arbeitnehmern den Gedanken an einen Jobwechsel immer präsenter erscheinen. Obwohl sich der Grundgedanke „Treue zahlt sich aus“ in den Köpfen vieler Menschen hartnäckig hält, scheint Loyalität gerade bei Thema Gehalt kein Erfolgsmodell zu sein.

Datenbasierter Reality-Check: Was bringt mir eine Kündigung im besten Fall?

Wer im Job unzufrieden ist, schaut sich irgendwann nach Alternativen um. Dabei gilt es stets zu überlegen, ob sich eine Kündigung finanziell und unter Risikogesichtspunkten rentiert. Ein Gehaltssprung hängt oftmals von Berufserfahrungen, Rolle/Job und Skills/Spezialisierung ab. In der Regel erhalten Berufsanfänger in den ersten 2 Jahren aufgrund des Ausbaus der Fähigkeiten eine Gehaltserhöhung zwischen 5 und 12 Prozent. Ein früher Wechsel lohnt oftmals nicht. Flacht die Steigerungsrate beim selben Arbeitgeber nach einigen Jahren in derselben Rollen hingegen ab, sollte man ernsthaft über einen Wechsel nachdenken. Jeder Prozentpunkt mehr oder weniger an Steigerung wirkt sich über ein langes Berufsleben wie ein Zinseszins-Effekt aus. Die höchsten Steigerungen sind für Spezialisten und Führungskräfte mit Berufserfahrungen von 10 Jahren und mehr drin. Hier warten ein bis zu 35 Prozent höheres Gehalt.

Beispiel:
3 Prozent mehr Gehalt bei einem Jahreslohn von ca. 55.000 Euro ergeben 1.650 Euro mehr Gehalt pro Jahr. Ein Wechsel mit 18 Prozent bringt dagegen 9.900 € zusätzlich, die allerdings jeweils noch zu versteuern sind.

Gehaltssteigerungen nach Erfahrungsstufe beim selben Arbeitgeber vs. Jobwechsel

Erfahrungslevel

Kein Jobwechsel

Jobwechsel

Erläuterung

Berufseinsteiger (0–2 J.)

~ 5%-12%

~ 5%-12%

Geringer Gehaltsspielraum bei Wechsel. Aufbau von Skills wird ohne Jobwechsel ähnlich honoriert

Junior & mittlere Erfahrung (3–7 J.)

~ 4%-7%

~ 15–20 %

Skils vorhanden, Jobwechsel lohnt sich erstmals finanziell und unter Risikogesichtspunkten

Senior (8–15 J.)

~ 2%-5%

~ 15–30 %

Gehaltssteigerungen bei selben Job/Arbeitgeber flachen ab. Signifikante Steigerungen bei Wechsel möglich

Experten & Führungskräfte

~ 3%-6%

20–30 %+

Sehr individuell. Wenn durch Wechsel eine höherwertige Funktion oder Führungsrolle: Bis > 30%

Branchenwechsel auf selbem Joblevel

bis 25%+

Seltener, aber möglich - z.B. bei Wechseln in Admin-Funktion (HR, Finanzen,..) von schlecht in sehr gut zahlende Branche

Allgemeiner Durchschnitt

~ 3%

~ 10–20 %

Richtwert für realistische Erwartungen (sehr individuell)

In vielen Jobs entscheiden die jeweiligen Kompetenzen mehr als die Betriebszugehörigkeit. Spezialisten im Bereich KI oder IT-Security können derzeit mit einem Gehaltsplus von 20 bis 40 Prozent rechen. Im Bereich SAP und ERP sind ebenfalls 15 bis 25 Prozent mehr Gehalt drin. Überprüfen Sie Ihren individuellen Marktwert mit unserem Gehaltsvergleich in nur 1-2 Minuten.

Wann sich ein Bleiben beim alten Arbeitgeber rentiert

Obwohl ein Wechsel in ein anderes Unternehmen durchaus interessant sein kann, gibt es Gründe, warum das Bleiben beim bisherigen Arbeitgeber lohnt. Zahlreiche Arbeitnehmer profitieren im Laufe der Zeit von internen Beförderungen. Diese sind in der Regel mit Gehaltserhöhungen von 15 bis 20 Prozent verbunden. Darüber hinaus bieten viele Unternehmen interessante Boni oder reizvolle Aktienprogramme an. Auch Altersvorsorge und Betriebsrentenmodelle sowie ein Standortwechsel sollten bei der Überlegung berücksichtigt werden.

Veränderte Rechtslage sorgt für mehr Gehaltstransparenz

Der Arbeitsmarkt hat sich aufgrund von Fachkräftemangel nicht nur verändert. Auch die Rahmenbedingungen haben sich teilweise verschoben. Besonders die Entwicklung des EU Entgelttransparenzgesetzes (Umsetzung in DE bis Juni 2026 geplant) lohnt einen genaueren Blick.

Früher war es Gang und Gäbe, dass Bewerber im Vorstellungsgespräch nach Ihrem aktuelles Gehalt gefragt wurden. Unehrlichkeit konnte vom neuen Arbeitgeber ggf. rückwirkend über die abgeführte Lohnsteuer nachvollzogen werden. Wer unter Marktwert in ein Unternehmen einstieg, arbeitete unter Umständen über Jahre zu einem niedrigeren Lohn. Arbeitgeber dürfen nun nicht mehr nach dem bisherigen Gehalt fragen. Gleichzeitig werden vermehrt Gehaltsspannen offengelegt und das Thema Gehalt enttabuisiert.

Soll ich gehen oder bleiben? Die psychologische Falle

Nicht immer sind für Arbeitnehmer Zahlen, sondern Emotionen entscheidend. Loyalität und Sicherheit (Kündigungsschutz) sind in vielen Fällen von entscheidender Bedeutung. Dennoch ist es nicht nötig, auf mehr Gehalt zu verzichten. Offene Kommunikation und Gespräche helfen in diesem Zusammenhang weiter. Bleibt jedoch ein höheres Gehalt aus, kann immer noch eine Kündigung ausgesprochen werden, bei der Arbeitgeber meistens eher reagieren und handeln. Wer hingegen länger als nötig bleibt und sich unter Wert bezahlen lässt, riskiert eine Karriere-Stagnation. Es gilt daher, genau zu überlegen, welche Schritte von Vorteil sind: für die eigene Zufriedenheit und den Geldbeutel.

24.02.2026
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