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Gehalt Arzt (m/w)

Wer verdient was? > Ärzte > Arzt (m/w)

Was verdient ein Arzt und was sind die wichtigsten  Bestimmungsfaktoren für das Gehalt als Arzt? Gehaltsreporter nennt Zahlen und Fakten zum Einstiegsgehalt und der weiteren Verdienstentwicklung eines Arztes (z.B. als niedergelassener Arzt mit eigener bzw. in einer Gemeinschaftspraxis, im Ausland, im Krankenhaus). Darüber hinaus unterstützen wir Sie mit passenden Stellenanzeigen (z.B. auch im Ausland als Arzt in Zürich) auf dem Weg zu Ihrem Wunschjob.

Wie sind die Verdienstaussichten als Arzt?

Früher garantierte ein Medizinstudium den Weg zum Wohlstand. Heute verdienen selbst Chefärzte deutlich weniger. Grund zur Sorge besteht jedoch noch nicht.

Die Fakten:  Im Jahr 2015 wurden in Deutschland rund 370.000 berufstätige Ärzte gezählt, mehr als dreimal so viele wie 1960. Das Durchschnittsalter niedergelassener (selbständiger) Ärzte lag dabei bei 52 Jahren, das von Krankenhausärzten bei 42 Jahren. Da bis zum Jahr 2017 rund 77.000 Mediziner in den Ruhestand gehen werden, sind Ärzte gesucht und können sich immer öfter aussuchen, wo und für wen sie arbeiten.

Beim Thema Gehalt ist grundsätzlich zwischen angestellten Ärzten an öffentlichen, privaten und Unikliniken sowie niedergelassenen, selbständigen Ärzten zu unterscheiden. Pauschal läßt sich zusammenfassen, dass angestellte (Assistenz-)Ärzte mit rund 50.000 Euro plus Zulagen starten und sich bis auf durchschnittlich 279.000 € als Chefarzt steigern können (Kienbaum Studie). Niedergelassene Fachärzte weisen laut den im 4-jährigen Turnus durchgeführten Erhebungen des statistischen Bundesamtes monatliche Reinerträge zwischen rund 11.500 € (Allgemeinarzt) und ca. 25.250 Euro (Radiologe) aus. Somit liegen Mediziner weiterhin im Spitzenfeld der Einkommen in Deutschland. Mediziner haben die höchsten Einstiegsgehälter nach Zahnärzten.

Für detaillierte Informationen zum Einstiegsgehalt empfehlen wir Ihnen, auch unser Angebot eines kostenlosen Einstiegsgehaltsvergleichs zu nutzen.

 

Welche regionalen Gehaltsunterschiede bestehen bei Ärzten?

Was auf dem Gehaltszettel steht, hängt in vielen Berufen entscheidend vom Arbeitsort ab. Für Ärzte trifft dies nur auf die niedergelassenen, selbständigen Fachärzte zu, denn die Gehälter angestellter Ärzte sind tariflich geregelt. Die Einkommen niedergelassener Ärzte können je nach Ortslage stark variieren.

 

Regionale Gehaltsunterschiede nach Ortslage (für niedergelassene Ärzte)

In der Region [PLZ Gebiet] gilt allgemein folgender
Gehaltsindex*
Jobs für Ärzte
PLZ 0 (Dresden, Leipzig, Halle, Cottbus, Jena, ...)
75% - 84% Offene Jobs >>
Berlin 95% Offene Jobs >>
PLZ 1 (Frankfurt/Oder, Brandenburg, Rostock, ...)
74% - 87% Offene Jobs >>
Hamburg 105% Offene Jobs >>
PLZ 2 (Kiel, Lübeck, Bremen, ...)
92% -99% Offene Jobs >>
PLZ 3 (Hannover, Kassel, Fulda, Magdeburg, ...)
79% - 105% Offene Jobs >>
Düsseldorf 101% Offene Jobs >>
PLZ 4 (Essen, Münster, Dortmund, ...)
97% - 101% Offene Jobs >>
Köln 107% Offene Jobs >>
PLZ 5 (Aachen, Bonn, Trier, Mainz, Soest, ...)
95% - 107% Offene Jobs >>
Frankfurt 119% Offene Jobs >>
PLZ 6 (Wiesbaden, Saarbrücken, Mannheim, ...)
99% - 110% Offene Jobs >>
Stuttgart 114% Offene Jobs >>
PLZ 7 (Karlsruhe, Freiburg, Offenburg, ...)
105% - 110% Offene Jobs >>
München 117% Offene Jobs >>
PLZ 8 (Augsburg, Ulm, Ravensburg, Rosenheim, ...)
105% - 112% Offene Jobs >>
PLZ 9 (Nürnberg, Regensburg, Würzburg, Erfurt, ...)
76% - 106% Offene Jobs >>
Österreich (gesamt)
91% - 101% Offene Jobs >>
Schweiz (gesamt)
135% - 167% Offene Jobs >>

* Der Gehaltsindex ist ein berufsgruppenübergreifender Wert (Durchschnittswert Deutschland = 100%). Der untere Wert bezieht sich meist auf den ländlichen Bereich im PLZ-Gebiet, der obere auf die wichtigste Großstadt in der Region.

 

Was verdienen niedergelassene Ärzte mit eigener Praxis je nach Fachrichtung?

Das Einkommen eines niedergelassenen Arztes setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen: Einerseits aus den Zahlungen der gesetzlichen Krankenkassen, die derzeit je nach Region unterschiedlich ausfallen*. Hinzu kommen die Einnahmen aus den Behandlungsprogrammen für chronisch Kranke, die Honorare aus privatärztlichen Leistungen und künftig auch aus anderen Versorgungsstrukturen und Verträgen, die die Kassenärztlichen Vereinigungen oder Ärzte mit den Kassen schließen. Das ist eine Mischung, die noch immer überdurchschnittliches Einkommen erwarten läßt - allerdings auch bei überdurchschnittlicher Arbeitsbereitschaft.

In den vergangenen Jahren ist das Einkommen der niedergelassenen Ärzte kräftig gestiegen. Im Jahr 2011 kamen sie auf einen Reinertrag von durchschnittlich 13.833 Euro pro Monat. Inzwischen ist der Anstieg aber gestoppt. Der Reinertrag je Arztpraxis, der dem Überschuss nach Abzug der Praxisaufwendungen vor Steuern und sonstigen Abgaben entspricht, liegt bei durchschnittlich 234.000 Euro. Aktuellere Daten liegen nicht vor, da die Erhebung des Statistischen Bundesamtes (Link zu Datenbasis siehe unter der Tabelle) nur einmal pro Jahr durchgeführt wird. Es muss jedoch erwähnt werden, dass die Ärzte aus dem Überschuss noch Einkommenssteuer von rund 47.000 Euro, die Altersvorsorge von durchschnittlich etwa 18.000 Euro sowie die Kranken- und Pflegeversicherung von 8.000 Euro zahlen müssen. Daneben müssen auch Investitionen bezahlt und Kredite getilgt werden, die die Ärzte aufnehmen, um den Praxisbetrieb zu finanzieren.

Laut einer Hochrechnung der FAZ basierend auf Daten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung lagen die Jahreshonorare von Allgemeinmedizinern (Vertragsärzte, ohne Privateinnahmen)  bei rund 187.000 €. Ein Internist kommt danach auf kassenärztliche Einnahmen von 397.000 € pro Jahr, ein Radiologe auf 402.000 €. Die letzte Erhebung des Statistischen Bundesamtes von 2014 geht von 181.000 € für Allgemeinmediziner, 191.000 € für Kinderärzte, 293.000 € für Orthopäden, 249.000 € für Hautärzte, 178.000 € für Zahnärzte un 68.000 € für Psychotherapeuten aus.


Durchschnittlicher Reingewinn von niedergelassenen Fachärzten

Fachrichtung Offene
Jobs
Durchschnittl. Bruttoeinnahmen aus kassenärztl. Tätigkeit Durchschnittl. kassen- und privatärztlicher Bruttogewinn
Allgemeinmediziner Offene Jobs >>
187.000 € 107.000 €
Neurologen / Psychiater Offene Jobs >> 135.000 € 98.000 €
Kinderarzt Offene Jobs >> 193.000 € 109.000 €
Frauenarzt Offene Jobs >> 190.000 € 118.000 €
Hautarzt Offene Jobs >> 169.000 € 106.000 €
Augenarzt Offene Jobs >> 222.000 € 153.000 €
HNO Arzt Offene Jobs >> 174.000 € 149.000 €
Internist Offene Jobs >> 397.000 € 117.000 €
Chirurg Offene Jobs >> 202.000 € 125.000 €
Urologe Offene Jobs >> 198.000 € 169.000 €
Orthopäde Offene Jobs >> 237.000 € 134.000 €
Radiologe Offene Jobs >> 402.000 € 230.000 €


Quelle: KBV, FAZ , Die aktuellste Erhebung zum Einkommen niedergelassener Ärzte gibt es als PDF Download unter folgendem Link beim Statistischen Bundesamt.

 

Was verdienen angestellte Ärzte in kommunalen Krankenhäusern und welche Gehaltssteigerungen sind je nach Berufserfahrung zu erwarten?

Wer als Nachwuchsmediziner bei einem großen Krankenhaus arbeiten will, steht vor der Wahl recht unterschiedlicher Einrichtungen. Der Blick in die Tarifverträge ist dabei nicht alles, vielerorts wird Tarifbruch betrieben. Ausschlaggebend sind vor allem die Bereitschaftsdienste, zu denen die Ärzte eigentlich nur fünfmal im Jahr herangezogen werden dürfen. Das Gehaltsspektrum reicht dabei von rund 50.000 € Jahresbrutto für Assistenzärzte bis hin zu rund 280.000 € p.a. für den Chefarzt (inkl. Privathonoraren, die Bezahlung aus dem Angestelltenverhältnis liegt bei durchschnittlich ca. 120.000 €). 80 Prozent der Chefärzte bewegen sich Kienbaum zufolge in einer Spanne zwischen 125.000 und 500.000 Euro. Oberärzte liegen laut einer aktuellen Studie von Kienbaum bei rund 115.000 € Jahresgehalt. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick des Tarifvertrags kommunaler Krankenhäuser.

 

Mit allen Zulagen ergeben sich für Ärzte im Krankenhaus folgende durchschnittliche Jahresbruttoverdienste:

Assistenzarzt Facharzt Oberarzt Chefarzt
65.000 € 80.000 € 120.000 € 280.000 €

 

Nach dem Tarifvertrag des Marburger Bundes beträgt die Arbeitszeit an kommunalen Krankenhäusern in der Regel 40 Wochenstunden. In einer Umfrage des Marburger Bundes unter Klinikärzten gab die Hälfte der Befragten an, zwischen 49 und 59 Stunden pro Woche zu arbeiten. Knapp ein Viertel arbeitet sogar bis zu 80h pro Woche. Ein Assistenzarzt leistet im Durchschnitt bis zu  50 Bereitschaftsdienste im Jahr, bei einem Oberarzt können es 80 bis 120 Hintergrunddienste sein.

 

Tarifvertrag für Ärzte in kommunalen Krankenhäusern (gültig ab 01.12.2015)

Entwicklungsstufen
IV Leitender Oberarzt 8.147 € 8.730 €
Einstellung 3. Jahr
III Oberarzt 6.926 € 7.333 € 7.916 €
Einstellung 3. Jahr 6. Jahr
II Facharzt 5.529 € 5.993 € 6.400 € 6.638 € 6.869 € 7.101 €
Einstellung 3. Jahr 6. Jahr 8. Jahr 10. Jahr 12. Jahr
I Assistenzarzt 4.189 € 4.427 € 4.596 € 4.890 € 5.241 € 5.385 €
Einstellung 1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr 5. Jahr

 

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Was verdienen angestellte Ärzte in Unikliniken und wie entwickelt sich das Einkommen je nach Berufserfahrung?

 

Tarifvertrag für Ärzte an Universitätskliniken (gültig ab 01.04.2016)



Entwicklungsstufen
Ä 4
Chefarzt*
8.570 €
9.183 €
9.671 €



Ab 1. Jahr 4. Jahr 7. Jahr
Ä 3
Oberarzt
7.286 €
7.714 €
8.326 €



Ab 1. Jahr 4. Jahr 7. Jahr
Ä 2
Facharzt
5.816 €
6.304 €
6.732 €
6.973 €
7.104 €
7.286 €
Ab 1. Jahr 4. Jahr 7. Jahr 9. Jahr 11. Jahr 13. Jahr
Ä 1
Arzt
4.407 €
4.657 €
4.835 €
5.144 €
5.513 €
5.657 €
Im 1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr 5. Jahr 6. Jahr

* Facharzt als Vertreter des leitenden Arztes

 

Was verdienen angestellte Ärzte in privaten Klinken und wie entwickelt sich das Einkommen je nach Berufserfahrung?

Die Tarifverträge der privaten Trägerschaften orientieren sich an denen der öffentlichen Träger,. Stufe 1 gilt ab Einstellung. Die weiteren Stufen werden wie im öfffentlichen Bereich in Abhängigkeit dder Berufszugehörigkeit erreicht. Als Assistenzarzt und Facharzt werden auch nach Stufe 6 weitere Stufen und höhere Gehälter erreicht, die in unserer Auflistung nicht gelistet sind. AT  (außertariflich) heißt, dass das Gehalt individuell verhandelt wird.

 

Tarifvertrag für Ärzte an Helios Kliniken

Helios Tarif Entwicklungsstufen
Assistenzarzt 4.301 €
4.410 €
4.576 €
4.907 €
5.072 €
5.292 €

1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr 5. Jahr 6. Jahr
Facharzt 5.547 €
5.601 €
5.711 €
6.011 €
6.174 €
6.506 €

1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr 5. Jahr 6. Jahr
Oberarzt 7.079 €
7.079 €
7.123 €
AT


1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr

Ltd. Oberarzt 8.215 €
AT





1. Jahr 2. Jahr



 

 

Welche Gehaltssteigerungen sind bei einem Krankenhaus- oder Fachwechsel drin?

Wichtig ist zu wissen, dass sich die einzelnen Stufen nicht nach der Weiterbildungszeit in einem bestimmten Fach, sondern nach der ärztlichen Berufserfahrung richtet. Wer  z.B. nach 3 Jahren das Krankenhaus oder das Fach wechseln, fängt nicht wieder bei Stufe 1 an, sondern dort, wo er vorher stand. Arbeitgeber 'vergessen' diese Tatsache aber häifiger, da sie in Stufe 1 deutlich weniger bezahlen müssen.

 

Wie hoch sind die Gehälter von Chefärzten?

Chefärzte realisieren laut Kienbaum Jahresgesamteinkommen von 80.000 Euro bis weit über 750.000 Euro, wobei der Chefarzt mit der höchsten Vergütung fast das Zehnfache erhält wie der Chefarzt mit dem geringsten Einkommen.  Chefärzte verdienen durchschnittlich 280.000 Euro im Jahr. Damit liegen Chefärzte deutlich vor den kaufmännischen Geschäftsführern in Krankenhäusern. Die Zeiten hoher Privatliquidation für Chefärzte gehören i.d.R. der Vergangenheit an. Moderne Chefarztverträge sehen eine Beteiligung von maximal 20% an der Liquidation vor. Davon sind die Beteiligungen der Mitarbeiter zu zahlen. Der variable Anteil in heutigen Chefarztverträgen liegt bei mindestens 20%.

 

Gehalt nach Funktion in deutschen Krankenhäusern

Funktion Durchschnittliches Jahresgesamtgehalt
Chefarzt 279.000 €
Geschäftsführer, Vorstand 157.000 €
Ärztlicher Director 125.000 €
Verwaltungs-/Kaufm, Direktor 117.000 €
Oberarzt 114.000 €
Verwaltungsleiter 84.000 €
Facharzt 84.000 €
Pflegedirektor 79.000 €
Arzt in Weiterbildung 68.000 €
Pflegedienstleiter 66.000 €
Leiter Labor 90.000 €

 

Wie hoch ist das Gehalt von Krankenhausärzten in England?

Ein Allgemeinmediziner kann in einem englischen Krankenhaus etwa doppelt so viel Geld wie in Deutschland nach Hause tragen. Mit einem Wochenenddienst in England lassen sich brutto rund 2.000 € verdienen, ähnliches gilt auch für Norwegen und Schweden, wo derzeit jeweils rund 700 deutsche Ärzte tätig sind.

 

Wie hoch ist das Gehalt von Krankenhausärzten in der Schweiz?

Derzeit bei jungen Ärzten besonders gefragt ist die Schweiz: Die Schweizer Gehälter variieren von Kanton zu Kanton, in Luzern beispielsweise verdienen Assistenzärzte zwischen 3.910 € und 6.220 €, Oberärzte bekommen zwischen 5.570 € und 7.180 €. Laut Verbindung der schweizerischen Ärztinnen und Ärzte (FMH) beträgt der Durchschnittslohn eines Assistenzarztes in der Schweiz monatlich 8.416Fr.-. Das entspricht 7.008 €. Dabei sind alle Assistenzärzte eingerechnet, auch diejenigen, die schon seit mehreren Jahren berufstätig sind. Die niedrigen Steuern und Sozialabgaben führen zu einem durchschnittlichen monatlichen Nettogehalt von etwa 5.000 €. Vertraglich gilt bei Ärzten in der Schweiz eine 42 bis 50 Stunden Woche. Ferien sind meist auf 20 Tage jährlich festgelegt.

 

Wie hoch ist das Einkommen von niedergelassenen Ärzten in der Schweiz?

Das durchschnittliche monatliches Bruttoeinkommen von niederlassen Ärzten in der Schweiz liegt laut FMH bei 19.250Fr. Wie hoch das Einkommen ist, hängt stark vom Kanton und der Spezialisierung ab. So verdienen Kinder- und Jugendpsychiater mit 9.750Fr. am wenigsten, Chirurgen mit ca. 36.667Fr. im Monat am meisten. Dabei kann es sich auch um ein Einkommen handeln, was durch eine Tätigkeit im Krankenhaus als Belegarzt erzielt wird. Allgemeinmediziner, die die größte niedergelassene Gruppe ausmachen, verdienen 17.833Fr. monatlich

 

Was verdient ein Krankenhausarzt in den USA?

Die höchsten Einkommen für Klinikärzte lassen sich jedoch in den USA erzielen. Ebenfalls überdurchschnittlich gut verdienen Mediziner in australischen und kanadischen Krankenhäusern. Auf dem vierten Platz liegt Großbritannien, gefolgt von den Niederlanden, Neuseeland und Frankreich. Deutschland landet bei der Ärzte-Vergütung auf dem letzten Platz.

 

Was verdient ein Krankenhausarzt in Österreich?

Das Nettoeinkommen österreichischer und französischer Ärzte ist zu Beginn ihrer Tätigkeit im europäischen Vergleich am kleinsten. Ein Turnusarzt in Vorarlberg (Arzt in Ausbildung zum Allgemeinmediziner/ Facharzt) verdient  ohne Nachtdienste 3.130€ monatlich (mit: 4.223 €). Er liegt gehaltstechnisch im Vergleich zum restlichen Land im oberen Drittel. Ein Vorarlberger Oberarzt erhält mit Überstunden und Nachtdiensten 8.342€ im Monat, er wird im Landesvergleich durchschnittlich entlohnt.

 

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