Home
Lohn- & Gehaltscheck
Jobbörse
Forum

Verdienen Sie genug?

Machen Sie jetzt Ihren kostenlosen Gehaltscheck

Zum Gehaltsvergleich>
  • Vergleichen Sie ihr Gehalt sicher, anonym, kostenlos
  • Wissenschaftliche Methode mit aussagekräftigen Vergleichdaten
  • 35-seitiger Gratis-Report mit individueller Gehaltsauswertung

Gehalt Jurist (m/w)

Wer verdient was? > Recht > Jurist (m/w)

 

Was verdient ein Jurist (m/w) und was sind die wichtigsten  Bestimmungsfaktoren für das Gehalt? Gehaltsreporter nennt Zahlen und Fakten zum idealtypischen Werdegang und  den Verdienstmöglichkeiten eines Juristen. Darüber hinaus unterstützen wir Sie mit passenden Stellenanzeigen für Inhouse-Lawyer, Associates, Richter und Anwälte auf dem Weg zu Ihrem Wunschjob.

 

Jahr für Jahr bugsieren die deutschen Justizprüfungsämter an die 10.000 junge Volljuristen auf den Arbeitsmarkt. Wenn - nach Studium und Referendariat - die Jobs verteilt werden, spielt wie in kaum einem anderen Studienfach die Examensnote die entscheidende Rolle für die weitere berufliche Karriere. Die Jobaussichten für die breite Masse der Absolventen, nämlich jene ohne Prädikatsexamen, sind nach wie vor eher trübe. Ungefähr zehn Prozent der Absolventen können zumindest in einem Staatsexamen eine Prädikatsnote ergattert. Nur rund die Hälfte schafft das Kunststück auch noch im zweiten Examen. Macht also rund 500 Top-Absolventen, die von großen Kanzleien, Staat und Unternehmen charmiert und umworben werden.

Wirtschaftsjurist / Großkanzlei

Vor allem transatlantische Megakanzleien locken mit schnellen Karrierechancen, internationalem Flair - und attraktiven Gehältern. Jungjuristen steigen hier mit 70.000 € bis 100.000 € Jahresbrutto ein - einzelne Top-Absolventen mit Prädikatsexamen, Zusatztitel und perfekten Englischkenntnissen können die sechsstellige „Schallmauer" auch bereits zu Anfang ihrer Karriere durchbrechen. Laut JURAcon erhielten die Top-Einsteiger inklusive Bonus ein Spitzengehalt von rund 140.000 €. Wer es zum Partner in einer Großkanzlei schafft, wird am Gewinn beteiligt. Das dies eine durchaus lukrative Perspektive sein kann, zeigt das Beispiel der Großkanzlei Mayer Brown: Hier verdienten die Partner  je rund 700.000 € im Jahr. Staranwälte in den großen Megakanzleien können sich auch über Gehälter im siebenstelligen Bereich freuen. Jahresgehälter von 3-4 Millionen Euro pro Jahr und das für bis zu 5 Jahre garantiert sind laut Headhuntern momentan drin. Diese Summen, die selbst Investmentbanker erblassen lassen, sind vor allem durch US-Kanzleien getrieben, die im lukrativen Geschäft mit deutschen Unternehmen angreifen wollen. Besonders attraktiv ist das M&A Geschäft, das derzeit sehr gut läuft. Etablierten Partner mit Zugang zu den Topetagen der deutschen Wirtschaft winken Signing-Boni von 1 Mio. Euro und mehr. Doch dieses Geld muss selbstverständlich auch erst wieder verdient werden. Bei amerikanischen Kanzleien liegt der Umsatz je Partner bei rund 5-7 Mio €. Die Arbeitsatmosphäre ist von hohem Zeit-, Leistungsdruck und Risiko geprägt. Gehen die hohen Erwartungen nicht auf, ziehen sich US-Kanzleien auch schnell wieder zurück oder können im ungünstigsten Fall einer Pleite die Gehälter nicht mehr bezahlten (so geschehen im Fall der Kanzlei Dewey & LeBoeuf, die die Gehälter mit Krediten finanziert hatte).

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Einstiegsgehälter in die 10 am besten zahlenden internationalen Großkanzleien:

 

Tabelle: Die 20 Kanzleien mit den höchsten Einstiegsgehälter für Juristen

Kanzlei Fixum 1. Jahr Bonus 1. Jahr
Milbank Tweed Hadley & McCloy 140.000 € k.a.
Willkie Farr & Gallagher 130.000 € k.a.
Cleary Gottlieb Steen & Hamilton 125.000 € 12.500 €
Kirkland & Ellis 125.000 € 15.000 €
Shearman & Sterling 125.000 € k.a.
Skadden Arps Slate Meagher & Flom 125.000 € 14.000 €
McDermott Will & Emery 115.000 € - 125.000 € k.a.
Weil Gotshal & Manges 115.000 € - 125.000 € k.a.
P+P Pöllath + Partners 105.000 € - 125.000 € k.a.
Allen & Overy 120.000 € k.a.
Clifford Chance*** 120.000 € k.a.
Freshfields Bruckhaus Deringer* 120.000 € k.a.
Herbert Smith Freehills*** 120.000 € k.a.
Latham & Watkins 120.000 € k.a.
Linklaters 120.000 € k.a.
White & Case 120.000 € k.a.
Gleiss Lutz 110.000 € - 120.000 € k.a.

Quelle: azur online, Handelsblatt 2017

 

Tabelle: Einstiegsgehälter für Juristen in Industrie und Behörden 2017

Arbeitgeber Fixum 1. Jahr Bonus 1. Jahr
McKinsey 100.000 € k.a.
Siemens 100.000 € k.a.
Bayer 65.000 € - 92.000 € k.a.
Merck 80.000 € - 90.000 € 14.000 €
BMW 85.000 € k.a.
Audi 75.000 € - 85.000 € 12.000 €
ZF Friedrichshafen 75.000 € - 80.000 € 10.000 €
Deutsche Bank 75.000 € 5.000 €
Deutsche Börse 60.000 € - 75.000 € 15.000 €
Commerzbank 70.000 € k.a.
ThyssenKrupp 70.000 € k.a.
Vodafone D2 60.000 € - 70.000 € 7.000 €
Daimler 50.000 € - 70.000 € k.a.
Adidas 50.000 € - 65.000 € 2.000 €
DZ Bank 61.000 € - 63.000 € 5.000 €
Deutsche Lufthansa 59.000 € 6.000 €
Europäische Kommission 54.000 € k.a.
Europäische Zentralbank 54.000 € k.a.
Bundeskartellamt 48.000 € k.a.
Bundeskriminalamt 48.000 € k.a.
BaFin 460.000 € k.a.
EY 42.000 € - 45.000 € k.a.
Auswärtiges Amt 33.000 € k.a.

Quelle: azur 100 Top-Arbeitgeber 2017

 

Im sechsten Berufsjahr erreicht das Fixum laut WirtschaftsWoche zwischen 130.000 € und 200.000 €. Wer es zum Partner in einer Großkanzlei schafft, wird am Gewinn beteiligt. Das dies eine durchaus lukrative Perspektive sein kann, zeigt das Beispiel der Großkanzlei Mayer Brown: Hier verdienten die Partner je rund 700.000 € im Jahr. Staranwälte in den großen Megakanzleien können sich auch über Gehälter im siebenstelligen Bereich freuen.
Quellen: Juve, WirtschaftsWoche

Doch der Einstieg in eine Großkanzlei sollte gut überlegt sein, denn die großen Gehaltschecks werden üblicherweise mit Arbeitszeiten von 60 Stunden die Woche sowie Nacht- und Wochenendschichten erkauft. Darüber hinaus sind die Aussichten auf eine Partnerschaft nicht immer so rosig, wie es den Einsteigern vermittelt wird. Schließlich gilt zu beachten, dass internationale Großkanzleien lediglich 0,2 Prozent der Kanzleien in Deutschland ausmachen.

 

Welche regionalen Gehaltsunterschiede bestehen bei Jurist?

Was auf dem Gehaltszettel steht, hängt daneben entscheidend vom Arbeitsort ab. Grund dafür sind die drastischen regionalen Gehaltsdifferenzen in der Republik. In den Metropolen von Hessen, Baden-Württemberg und Bayern werden die höchsten Gehälter gezahlt, in den östlichen Bundesländern am wenigsten. Wer als Jurist in München (Gehaltsindex 117) arbeitet, verdient tendenziell 17% mehr als der Durchschnitt auf derselben Stelle in Deutschland.

 

Regionale Gehaltsunterschiede

In der Region [PLZ Gebiet] gilt allgemein folgender
Gehaltsindex*
Jobs für Jurist
PLZ 0 (Dresden, Leipzig, Halle, Cottbus, Jena, ...)
75% - 84% Offene Jobs >>
Berlin 95% Offene Jobs >>
PLZ 1 (Frankfurt/Oder, Brandenburg, Rostock, ...)
74% - 87% Offene Jobs >>
Hamburg 105% Offene Jobs >>
PLZ 2 (Kiel, Lübeck, Bremen, ...)
92% -99% Offene Jobs >>
PLZ 3 (Hannover, Kassel, Fulda, Magdeburg, ...)
79% - 105% Offene Jobs >>
Düsseldorf 101% Offene Jobs >>
PLZ 4 (Essen, Münster, Dortmund, ...)
97% - 101% Offene Jobs >>
Köln 107% Offene Jobs >>
PLZ 5 (Aachen, Bonn, Trier, Mainz, Soest, ...)
95% - 107% Offene Jobs >>
Frankfurt 119% Offene Jobs >>
PLZ 6 (Wiesbaden, Saarbrücken, Mannheim, ...)
99% - 110% Offene Jobs >>
Stuttgart 114% Offene Jobs >>
PLZ 7 (Karlsruhe, Freiburg, Offenburg, ...)
105% - 110% Offene Jobs >>
München 117% Offene Jobs >>
PLZ 8 (Augsburg, Ulm, Ravensburg, Rosenheim, ...)
105% - 112% Offene Jobs >>
PLZ 9 (Nürnberg, Regensburg, Würzburg, Erfurt, ...)
76% - 106% Offene Jobs >>
Österreich (gesamt)
91% - 101% Offene Jobs >>
Schweiz (gesamt)
135% - 167% Offene Jobs >>

* Der Gehaltsindex ist ein berufsgruppenübergreifender Wert (Durchschnittswert Deutschland = 100%). Der untere Wert bezieht sich meist auf den ländlichen Bereich im PLZ-Gebiet, der obere auf die wichtigste Großstadt in der Region.

 

Mittelständische Kanzlei

Über 90% der zugelassenen Anwälte in Deutschland arbeiten in kleineren und mittelständischen Kanzleien - und die sind beim Gehalt deutlich zurückhaltender. Wer dort mit 40.000 € Jahresgehalt einsteigt, kann sich schon „zur besseren Hälfte" zählen. Die Experten von PersonalMarkt geben das durchschnittliche Einstiegsgehalt in Kanzleien mit bis zu 20 Mitarbeitern mit lediglich 35.100 € an.

Laut einer Umfrage des Soldan-Instituts für Anwaltsmanagement beträgt das durchschnittliche Jahreseinkommen eines angestellten Anwalts in einer kleinen Kanzlei rund 46.000 € brutto.

Gehälter nach Kanzleigröße (Durchschnittliches Bruttojahresgehalt in Euro)

 

Kanzleigröße Unteres Quartil Median Oberes Quartil
Klein (bis 101 Mitarbeiter)* 40.000 € 45.000 € 48.000 €
Mittel (bis 1000 Mitarbeiter) 60.000 € 78.000 € 82.000 €
Groß (ab 1001 Mitarbeiter) 70.000 € 82.000 € 91.000

 

Quelle: Eigene Rechrechen und Auswertungen von PersonalMarkt

* Rund 96% der Kanzleien in Deutschland beschäftigen nicht mehr als 10 Anwälte

 

Deutlich besser dran sind Juristen, die sich auf Wirtschaftsrecht (Bankrecht, Steuerrecht, Insolvenzrecht, Arbeitsrecht etc.) spezialisieren und in einer mittelgroßen Kanzlei arbeiten. Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht der Gehaltsentwicklung in diesem Bereich nach Berufsjahren.

 

Bruttojahresgehalt nach Berufserfahrung in mittelständischen Wirtschaftskanzleien

Berufsjahre Durchschnittliches Bruttojahresgehalt
Einsteiger 40.000 € - 75.000 €
2. Jahr 65.000 € - 85.000 €
3. Jahr 75.000 € - 95.000 €
4. Jahr 80.000 € - 106.000 €
5. Jahr 85.000 € - 118.000 €
6. Jahr 90.000 € - 115.000

Quelle: Hays Legal

Syndikus / Unternehmensjurist

Eine gute Alternative zu Großkanzleien sind die Stellen in den Rechtsabteilungen großer Unternehmen, um die in jüngster Zeit ein heißer Kampf entbrannt ist. Wegen des schwierigen Arbeitsmarktes haben Volljuristen die einst ungeliebte Karriere als Firmenanwalt für sich entdeckt. Häufiger bewerben sich inzwischen auch Associates, die bereits einige Jahre in großen Kanzleien gearbeitet haben. Dort steigen sie entweder aus, weil sie nicht zum Partner befördert wurden - oder schlicht und einfach weil sie wieder weniger arbeiten wollen.
Wer hier ordentlich Geld verdienen möchte, muss Verantwortung übernehmen. Denn die zahlt sich fast immer aus. Wer beispielsweise als Syndikus, also Unternehmensjurist, in der Pharmaindustrie bei einer Firma mit 500 oder mehr Angestellten arbeitet und Personalverantwortung hat, kommt auf durchschnittlich 113.500 € Jahresgehalt. Die Spitzengruppe in dieser Kategorie erreicht Gehälter von deutlich über 125.000 €.
Einsteiger können je nach Ausbildung, Unternehmensgröße und Branche mit den folgenden Gehältern rechen:


Einstiegsgehälter nach Ausbildung (Durchschnittliches Bruttojahresgehalt)

Unternehmensgröße Unteres Quartil Median Oberes Quartil
Ohne Promotion 35.000 € 42.000 € 50.000 €
Mit Promotion 45.000 € 55.000 € 66.000 €

Quelle: Eigene Recherchen, Auswertungen von PersonalMarkt


Ohne Personalverantwortung sind als Unternehmensjurist im Durchschnitt die folgenden Gehälter erzielbar:

 

Gehälter von Juristen ohne PV nach Berufserfahrung (Durchschnittliches Bruttojahresgehalt)

 

Berufserfahrung Unteres Quartil Median Oberes Quartil
8 - 10 Jahre Berufserfahrung 50.000 € 65.000 € 80.000 €
Über 15 Jahre Berufserfahrung 55.000 € 70.000 € 95.000 €


Quelle: Eigene Recherchen, Auswertungen von PersonalMarkt

Staatsanwalt

Die Entlohnung von Staatsanwälten erfolgt nach dem Bundesbesoldungsgesetz und steigt mit zunehmendem Lebensalter an.

Position Besoldungsgruppe Gehalt (€/Monat)
Staatsanwalt R1 3.780 € (steigt bis auf 6.124 €)
Staatsanwalt am BGH R2 4.593 € (steigt bis auf 6.676 €)
Oberstaatsanwalt R2 4.593 € (steigt bis auf 6.676 €)
Leitender Oberstaatsanwalt Je nach Position R2, R3, R4 4.593 € bis 7.769 € (Stufe R 4)
Generalstaatsanwalt Je nach Position R2, R3, R4 4.593 € bis 7.769 € (Stufe R 4)


Quelle: Internetseite des Bundesministeriums für Inneres, Bundesbesoldungsordnung R

Richter

Richter werden in Deutschland ebenfalls nach der Besoldungsordnung R, Besoldungsgruppen R 1 bis R 10 für ihre Arbeit bezahlt. Die genaue Besoldung richtet sich dabei nach dem Bundesbesoldungsgesetz und hängt von der genauen Position und vom Alter ab. Seit 2006 wurde die Zuständigkeit für die Besoldung von Beamten und Richter der Länder auf die Länder übertragen. Solange ein Bundesland kein eigenes Landesbesoldungsgesetz erlassen hat, gilt in diesem Land für die Besoldung von Richtern weiterhin das Bundesbesoldungsgesetz, sodass wir im Folgenden ausschließlich das sich danach ergebende Gehalt darstellen.

Funktion Besoldungs-gruppe Gehalt (€/Monat)
Richter am Amtsgericht, Landesgericht, Arbeitsgericht, Sozialgericht, Verwaltungsgericht R1 3.780 € - 6.124 €
Direktor am Amtsgericht, Arbeitsgericht, und Sozialgericht;
Richter am Finanzgericht;
Vorsitzender Richter am Landgericht und Verwaltungsgericht;
Richter am Oberlandesgericht, Landessozialgericht und Oberverwaltungsgericht
R2 4.593 € - 6.676 €
Vorsitzender Richter am Landesarbeitsgericht, Landessozialgericht, Finanzgericht, Oberlandesgericht und Oberverwaltungsgericht;
Präsident am Amtsgericht, Landesgericht und Verwaltungsgericht
R3 7.342 €
Präsident des Oberlandesgerichts, Oberverwaltungsgerichts, Landesarbeitsgerichts und Finanzgerichts R5 8.260 €
Richter am Bundesarbeitsgericht, Bundessozialgericht, Bundesfinanzhof, Bundesgerichtshof und Bundesverwaltungsgericht R6 8.725 €
Vorsitzender Richter am Bundesarbeitsgericht, Bundessozialgericht, Bundesgerichtshof, Bundesfinanzhof und Bundesverwaltungsgericht R8 9.645 €
Präsident des Bundesarbeitsgerichts, Bundessozialgerichts, Bundesfinanzhofs, Bundesgerichtshofs und Bundesverwaltungsgerichts R10 12.558 €

 

Quelle: Internetseite des Bundesministeriums für Inneres, Bundesbesoldungsordnung R

 

Kanzleigründung

Aufgrund des harten Konkurrenzkampfes durch die Masse an selbständigen Anwälten ist eine Kanzleigründung in den letzten Jahren sehr schwierig geworden und führt häufig nur zu einer unbefriedigenden Einkommenssituation.


Bezahlt werden Anwälte bei gerichtlichen Angelegenheiten nach dem Streitwert. Bei außergerichtlicher Beratung sind Rechtsanwälte seit 2006 dazu verpflichtet, das Honorar mit dem Mandanten auszuhandeln, wenn es über der gesetzlichen Höchstgrenze von 250 € liegt.

Prinzipiell gilt die Faustformel: Je größer die kanzlei, umso höher der Stundensatz. Kartell-, Starf- und Gesellschaftsrechtler sind teurer als Arbeitsrechtler. Die Partner Stundensätze liegen zwischen 200 und 600 Euro. Star Änwälte rufen bei Promi Mandaten auch 800 bis 1.000 Euro Stundenhonorar auf. Für angestellte Anwälte verlangen große Law Firms zwischen 250 bis 400 Euro. Bei kleinen Kanzleien beginnt das Stundenhonora für die angestellten Anwälte bei rund 100 Euro.

Laut einer Umfrage des Soldan-Instituts für Anwaltsmanagement beträgt das durchschnittliche Jahreseinkommen eines selbständigen Rechtsanwalts nur rund 45.000 € brutto (Ostdeutschland 40.000 €). Laut einer Umfrage des Stern bei Berufsverbänden und Branchenexperten reicht die Verdienstspanne von Kanzleiinhabern von 3.000 € bis hin zu Spitzenwerten von 75.000 € pro Monat. Ein 61-jähriger Rechtsanwalt, der eine Kanzlei mit 12 Mitarbeitern betreibt, gab seine durchschnittlichen monatlichen Bezüge beispielsweise mit rund 12.500 € an.

Quellen: Institut für Freie Berufe, Soldan Institut für Anwaltsmanagement

 

Kommentare

 

Recherchieren Sie nachfolgend passende Jobangebote für Jurist: