Häufige Fragen

Woher stammen die Gehaltsdaten?

Unsere umfangreiche Gehaltsdatenbank ist unser wertvollstes Asset und basiert auf der statistischen Analyse von hunderttausenden Datensätzen. Im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern von Gehaltsvergleichen nutzen wir neben den Endverbraucher-Eingaben auf Gehaltsreporter.de und Partnerwebsites (z.B. hays.de/gehaltsvergleich) auch Lohndaten von Unternehmen. An diese originären Ist-Marktdaten gelangen wir durch unsere Kooperationen mit Baumgartner&Partner (Vergütungsberatung) und das Joint Venture HR Online Manager (Compensation Online). Unsere Datenbank wird jeden Monat durch rund 10.000 neue Datensätze aktualisiert.

Wie werden fehlerhafte Eingabedaten identifiziert?

Alle Datensätze, die als Endverbraucher/Arbeitnehmer-Selbstauskünfte in unsere Datenbank gelangen, werden mit statistischen Plausibilitätschecks auf Validität geprüft. Da unser Gehaltsprognosemodell auf einem analytischen Stellenbewertungsverfahren und multiplen Regressionsanalysen beruht, können unrealistische Angaben schnell und zuverlässig identifiziert werden. Fehlerhafte oder falsche Angaben werden automatisch entfernt.

Was sind die wichtigsten Gehaltstreiber?

Um aussagefähige, seriöse Gehaltsprognosen erstellen zu können, muss eine Vielzahl von Faktoren und deren komplexes Zusammenspiel berücksichtigt werden. Die wichtigsten Faktoren sind:

  • Wertigkeit der Stelle: Welche Qualifikation und welcher Problemlösungs-, Entscheidungs- und Verantwortungsrahmen liegt der Stelle zugrunde? Spezielle Expertenpositionen mit hohen Qualifikationsanforderungen können z.B. auch ohne Personalverantwortung zu sehr hohen Bewertungen und damit Gehältern führen.
  • Branche: Diese hat z.B.  im Marketing&Vertrieb einen sehr hohen Einfluß auf das Gehalt, während sie für Bereiche wie HR, Finanzen oder IT weniger wichtig ist.
  • Unternehmensgröße: Allgemein gilt: Je größer das Unternehmen, desto höher das Gehalt
  • Region der Arbeitsstätte: Tendenziell wird in westdeutschen Großstädten z.B. deutlich mehr verdient als in ländlichen Regionen in Ostdeutschland. Neben den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten spielt hierbei aber auch eine Rolle, dass Dax-Unternehmen und kapitalstarken Firmen überproportional häufig ihren Sitz in westdeutschen Metropolen haben, während Ostdeutschland von kleinen und mittelgroßen Betrieben geprägt ist.
  • Tätigkeit: Im Kundenservice wird z.B. meist weniger bezahlt als für gleichwertige Sachbearbeiter-Funktionen im Marketing.
  • Alter/Berufserfahrung/Hierarchie: Bis zu einem Lebensalter von ca. 40 – 45 Jahren steigt das Gehalt kontinuierlich an, bei Führungskräfte auch darüber.

Welche (statistischen) Modelle liegen den Gehaltsangaben zugrunde?

Prinzipiell muss bei den Gehaltsangaben auf Gehaltsreporter.de zwischen folgenden Ansätzen unterschieden werden:

  • Marktdaten aus Erfahrungswerten abgeleitet: Für einige Berufe, bei denen es nicht möglich oder sinnvoll ist, genügend valide Gehaltsdaten einzusammeln, zeigen wir marktübliche Richtwerte basierend auf unseren Recherchen und Experteninterviews auf
  • Marktdaten auf Basis einer deskriptiven Statistik: Unsere Software und menschliche Analysen entfernen zunächst Außreißer (Über- oder Unterschreitungen) aus der Basis der eingesammelter Gehaltsdaten. Dann teilen wir die Gehälter für eine bestimmte Tätigkeit in Quartile auf. Quartile sind Werte, die eine Stichprobe von Daten in vier gleiche Teile spalten:
    • Q 1: 25 % der Daten sind kleiner oder gleich diesem Wert
    • Q2: Der Median. 50 % der Daten sind kleiner oder gleich diesem Wert
    • Q3: 75 % der Daten sind kleiner oder gleich diesem Wert
    • Durchschnitt: Summe der Datenwerte geteilt durch die Anzahl der Datensätze
  • Marktdaten aus statistischer Modellierung abgeleitet: Diesen Ansatz verfolgen wir für unsere Gehaltsvergleiche (Gehaltsrechner). Wir haben hierzu einen Algorithmus entwickelt, mit dem die speziellen Herausforderungen von Gehältern abgebildet werden können. Die Basis bildet ein Set an Regressionsanalysen, das sehr unterschiedliche Gehaltsgruppen (z.B. Ärzte, öffentl. Dienst, Sales, Consulting) als auch Nichtlinearitäten im Randbereich (z.B. 30% mehr Gehalt für Geschäftsführer vs. anderen Führungskräften der 1. Ebene) abbilden kann.

 

Zum
Gehalts-
Check

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