Neuste Gehälter:
Jurist: 23 Jahre, Master, 36.000 €
Leiter Buchaltung: 59 Jahre, Ausbildung, 98.796 €
Junior Controller: 25 Jahre, Master, 48.000 €
Finanzbuchhalter: 34 Jahre, Ausbildung, 36.000 €
Senior Consultant: 48 Jahre, Ausbildung, 62.400 €
CRM Manager: 27 Jahre, Master, 48.000 €
HR Assistenz: 59 Jahre, Ausbildung, 26.400 €
Sozialpädagoge: 40 Jahre, Bachelor, 32.400 €
Business Development Manager: 55 Jahre, Master, 99.600 €
Wirtschaftsprüfungsassistent: 28 Jahre, Master, 43.200 €
Bürokauffrau: 35 Jahre, Ausbildung, 33.600 €
Projektingenieur: 26 Jahre, Bachelor, 56.412 €
Werkstattleiter: 32 Jahre, Ausbildung, 38.400 €
Finanzspezialist: 28 Jahre, Ausbildung, 39.600 €
Kauffrau für Büromanagement: 23 Jahre, Ausbildung, 24.000 €
Immobilienkaufmann: 43 Jahre, Ausbildung, 27.600 €
Grafikdesigner: 26 Jahre, Bachelor, 38.400 €
Leiter Rechnungswesen: 38 Jahre, Master, 102.635 €
assistenz der geschäftsführung: 57 Jahre, Ausbildung, 42.000 €
Software und Anwendungs Entwickler: 23 Jahre, Master, 48.000 €
Manager Treasury: 29 Jahre, Bachelor, 109.200 €
Consultant: 25 Jahre, Master, 58.500 €
Groß und aussenhandelskaufmann: 42 Jahre, Ausbildung, 45.600 €
Rechtsanwalt: 30 Jahre, Master, 54.000 €
Consultant: 39 Jahre, Bachelor, 80.400 €
Finanzbuchhalter: 60 Jahre, Ausbildung, 42.000 €
Elektoingenieur: 36 Jahre, Master, 60.000 €
Senior Accountant: 48 Jahre, Master, 68.004 €
Business Analyst Medical Affairs: 25 Jahre, Master, 54.996 €
Software Architekt: 49 Jahre, Master, 114.000 €
Fullstack Entwickler: 23 Jahre, Master, 48.000 €
Bauzeichner: 19 Jahre, Ausbildung, 26.400 €
Entwicklung: 50 Jahre, Master, 57.600 €
Assistent der Geschäftsführung: 28 Jahre, Master, 51.420 €
Krankenschwester mit OP Fachweiterbildung: 60 Jahre, Ausbildung, 45.500 €
Personalentwickler: 29 Jahre, Bachelor, 50.400 €
Junior Consultant: 21 Jahre, Ausbildung, 38.400 €
SAP Berater: 30 Jahre, Bachelor, 48.000 €
Logistiker: 30 Jahre, Bachelor, 38.400 €
Projektkoordination: 32 Jahre, Master, 57.600 €
Geschäftsführer: 59 Jahre, Master, 240.000 €
IT Entwickler: 33 Jahre, Bachelor, 30.000 €
architekt: 54 Jahre, Master, 60.000 €
Finanzbuchhalterin: 42 Jahre, Ausbildung, 43.550 €
Geschäftsführer: 59 Jahre, Master, 171.600 €
Fertigungsplaner: 26 Jahre, Bachelor, 54.996 €
Krankenschwester: 59 Jahre, Ausbildung, 19.200 €
Software und Anwendungs Entwickler: 37 Jahre, Master, 102.700 €
Personalreferent: 36 Jahre, Ausbildung, 40.950 €
IT Projektmanager: 39 Jahre, Master, 61.200 €

Einstiegsgehalt 2020

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Berufserfahrung:

Einstiegsgehalt 2020 für Absolventen – berechnen Sie Ihren Marktwert!

Der Fachkräftemangel ist in Deutschland bei Berufseinsteigern bereits angekommen: Unternehmen kämpfen um die aussichtsreichsten Talente; Spezialisten z.B. aus dem Bereich IT erhalten „Lockangebote“ oder bei schneller Vertragsunterzeichnung noch einmal ein paar tausend Euro drauf von ihrem potentiellen Arbeitgeber.  Ein hohes Grundgehalt ist über alle Absolventengruppen hinweg das wichtigste Attribut für einen attraktiven Arbeitgeber. Darum tummeln sie sich vorwiegend dort, wo gut bezahlt wird: Bei großen Konzernen aus Industrie und Technologie.

Update 16.03.2020: Gegenwärtig ist es noch zu früh, Aussagen über Veränderungen der Einstiegsgehälter infolge der Corona-Krise zu machen. Wir gehen aber davon aus, dass es in vielen besonders betroffenen Branchen (Auto, Luftfahrt, Tourismus, Chemie, Kunststoff, Elektrotechnik, Maschinenbau) zu Hiring Freezes und Gehaltskürzungen kommt. Der im folgenden beschriebene Aufwärtstrend dürfte zunächst einmal gestoppt sein:

Die Akademikergehälter werden laut Korn Ferry auch 2020 trotz gedämpfterer Konjunkturaussichten  nominal um 2,9% steigen (abzüglich der prognostizierten Inflationsrate von 1,5% = 1,4% reale Steigerungsrate). Das durchschnittliche Einstiegsgehalt von Jungakademikern mit Masterabschluss in einer gesuchten Fachrichtung liegt gegenwärtig bei 49.815 Euro. Bachelor-Absolventen verdienten 2019 zum  Einstieg im Schnitt 47.200 Euro und liegen damit nur geringfügig unter den Master-Absolventen. Promovierte Uni-Absolventen steigen mit durchschnittlich 55.350 Euro ein. Besonders hohe Einstiegsgehälter können (promovierte) Juristen erwarten: Zehn Prozent der Arbeitgeber zahlen mehr als 60.000 Euro, teils sind auch 85.000 Euro und mehr drin. Nur besonders gesuchte Naturwissenschaftler können da noch mithalten. Da pauschalen Aussagen zum Einstiegsgehalt jedoch schwierig sind, haben wir einen Gehaltscheck entwickelt, der individuelle Faktoren berücksichtigt:

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Mit welchen Einstiegsgehältern ist 2020 je nach Abschluss zu rechnen?

Beim Einstieg in die Industrie verdienen Berufsanfänger mit Hochschulabschluss (Master) 2020  im Schnitt zwischen 47.150 € und 58.425 €. Außerdem ist für die meisten Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie eine variable Prämie üblich. High Potentials mit überdurchschnittlichen akademischen und beruflichen Leistungen können  relativ unabhängig von der Studienrichtung mit 56.000 € – 60.000 € Jahresbruttogehalt rechnen. Unternehmen mit unter 100 Mitarbeitern zahlen bis zu 5.000 € weniger pro Jahr. Promovierte Spitzenabsolventen kassieren zwischen 60.000 € und 75.000 €. Wichtiger wird in 2020 auf jeden Fall die Branche des potentiellen Arbeitgebers. Während Chemie und Pharma weiterhin mit überdurchschnittlichen Gehältern locken, haben sich die Aussichten im traditionell ebenfalls sehr gut zahlenden Fahrzeugbau verschlechtert. Der Strukturwandel hin zu Elektro und weniger Nachfrage bei Dieselfahrzeugen wirken sich auch auf die Gehälter aus. Besonders gute Aussichten gibt es hingegen in allen Branchen, die von der Digitalisierung, Cloud-Computing, Automatisierung, Sensorik und dem Internet of Things besonders profitieren. Hier sind auch die Aussichten auf schnelle Gehaltssprünge am besten. Schon mit 30 Jahren können einige Führungskräfte in Software-Unternehmen beispielsweise 100.000 € Jahresgehalt erzielen, während dies bei Banken und in der Automobilbranche erst 10 Jahre später der Fall ist.

Auch interessant:

Tabelle: Gehalt nach Hochschulabschluss

AbschlussUnteres QuartilMedianOberes Quartil
Bachelor47.611 €48.380 €51.455 €
Master45.818 €49.815 €56.683 €
Promotion49.508 €54.735 €59.860 €

Trainees verdienen in Schnitt rund 50.000 €, wobei die Gehälter je nach Branche und Größe der Unternehmen sehr unterschiedlich sein können. Teilnehmer des Start Up! -Trainee-Programms der Telekom beziehen beispielsweise Gehälter von 57.000 € +, während Trainees in der Werbewirtschaft teilweise nur 35.000 € -40.000 € bekommen. Die höchsten Gehälter werden  in den Branchen Chemie/Pharma (58.000 €), Automotive(53.500 €) und Banken/Finanzen (52.000 €) gezahlt. Spitzengehälter werden mit 58.000 – 75.000 € für Inhouse Consultants (unterer Wert der Spanne) sowie Strategieberater und Nachwuchs-Investmentbanker (65.000 – 85.000 €; oberer Wert der Spanne) gezahlt. Bei Top-Anwaltskanzleien wie Milbank, Tweed, Hadley & McCloy können Berufseinsteiger (die Top 5% des Jahrgangs)  bis zu 140.000 € verdienen. Allerdings beschäftigt die Kanzlei auch nur je rund 40 Anwälte in Deutschland. Mindestens 100.000 € legen jedoch mittlerweile alle großen Wirtschaftskanzleien auf den Tisch, um einige der nur rund 900 Absolventen zu rekrutieren, die die harten Einstiegsbedingungen erfüllen. Schlusslichter in Sachen Gehalt bilden die Branchen Medien, Dienstleistungen, der öffentliche Dienst sowie die Zeitarbeitsbranche.

Welche Fachrichtungen (Studiengang) erzielen das höchste Gehalt?

Top: Mediziner und Juristen

Die höchsten durchschnittlichen Einstiegsgehälter erzielen Medizinstudenten. Dies liegt in erster Linie daran, dass ihr Gehalt als Assistenzarzt durch Tarifverträge klar geregelt ist und es keine großen Ausreißer nach oben oder unten gibt. Der Tarifvertrag sieht zum Einstieg mindestens 4.500 € Brutto pro Monat vor, sodass Jahresgehälter von ca. 55.000 € erzielt werden. Die wohl größte Spreizung der Einstiegsgehälter ist auf dem Arbeitsmarkt für Juristen zu beobachten: Hier liegt die Bandbreite plakativ ausgedrückt zwischen 40.000 € und 140.000 € (unterer Wert Einstiegsgehalt in einer kleinen lokalen Kanzlei, oberer Wert momentane Einstiegsgehälter in einigen Top-Großkanzleien amerikanischen Ursprungs). Mit rund 50.000 € Einstiegsgehalt schneidet aber auch der Durchschnittswert aller Juristen im Ranking alle Fachrichtungen besonders gut ab. Insgesamt bezahlen Unternehmen Informatiker, Naturwissenschaftler, Juristen und Wirtschaftswissenschaftler am besten.

Flop: Geistes- Sozial- und Kulturwissenschaften

Mit deutlich weniger Gehalt müssen sich Absolventen in den Bereichen Design, Philosophie, Geistes- sowie Geschichts- und Kulturwissenschaften begnügen. Daran hat auch die steigende Bedeutung von Soft Skills nichts geändert. Im Schnitt kann hier mit  35.000 € bis knapp über 40.000 € gerechnet werden.

Tabelle: Einstiegsgehälter nach Studienrichtung

StudienrichtungØ EinstiegUnteres QuartilMedianOberes Quartil
Naturwissenschaften53.608 €46.228 €52.685 €59.553 €
Rechtswissenschaften52.480 €43.358 €51.968 €57.605 €
Wirtschaftswissenschaften51.353 €44.485 €51.045 €55.658 €
Ingenieurwissenschaften51.558 €46.023 €51.148 €55.965 €
Informatik52.480 €46.945 €51.763 €57.503 €
Rechtswissenschaften mit Promotion60.680 €46.433 €59.860 €68.142 €
Informatik mit Promotion56.683 €52.583 €55.965 €61.090 €
Medizin57.195 €54.530 €56.683 €57.605 €
Pharmazie44.178 €40.078 €43.460 €46.945 €
Grafik / Design35.055 €33.415 €34.748 €39.668 €
Geistes- und Sozialwissenschaften35.978 €33.518 €35.568 €40.488 €
Wirtschaftsinformatik53.710 €48.995 €52.788 €58.528 €
Wirtschaftsingenieurswesen54.428 €47.560 €54.120 €56.683 €
Agrar- und Umweltwissenschaften42.128 €39.155 €41.923 €47.868 €
Architektur37.823 €33.210 €37.310 €42.333 €
Kommunikation / PR39.668 €31.980 €39.053 €43.563 €
Sprach- und Kulturwissenschaften38.745 €34.338 €38.130 €40.078 €

Quellen: Eigene Analyse, Statista, Korn Ferry, Hay Group

Welches Einstiegsgehalt man bekommt, prägt die Verdienstaussichten meist über viele Jahre, da jede prozentuale Gehaltssteigerung die absolute Differenz vergrößert. Wer mit einem niedrigen Gehalt startet, hat es statistisch gesehen recht schwer, die Differenz später wieder aufzuholen. Das erste Gehalt sollte aber auch nicht alleine ausschlaggebend für die Wahl des Arbeitgeber sein. Bei entsprechender Leistung sind schnelle Steigerungen nach oben immer möglich – mit guten Argumenten, einer Beförderung hin zu Personalverantwortung oder aber auch einem gut geplanten Jobwechsel zu einem anderen Arbeitgeber.

Was zahlen große Arbeitgeber gegenwärtig?

Je nach Branche, Unternehmensgröße, Standort und dem spezifischen Gehaltsgefüge als Teil der Unternehmenskultur fallen die Einstiegsgehälter je Unternehmen sehr unterschiedlich aus. Die folgende Tabelle zeigt, dass Mitarbeiter (nach ein paar Jahren Berufserfahrung) in Großkonzernen mit mehr als 5.000 Angestellten rund 40% mehr Gehalt für die gleiche Funktion beziehen. In kleinen Unternehmen mit unter 20 Angestellten sind hingegen 30% weniger als im Durchschnitt drin. Auch hier gilt jedoch: Ausnahmen bestätigen die Regel. So kann ein Absolvent in einer kleinen, aber feinen Unternehmensberatungsboutique deutlich mehr verdienen als bei deutlich größeren Häusern wie Accenture, PWC etc.

Tabelle: Gehalt nach Unternehmen

ArbeitgeberEinstiegsgehalt MinEinstiegsgehalt MaxBemerkung
BMW, Audi, Daimler52.000 €57.000 €Neben Grundgehalt gibt es Boni und vergünstigte Preise für Neuwagenleasing
Deutsche Bank53.000 € 70.000 €Überdurchschnitt. Einstiegsgehälter. Unterer Wert für Trainees, oberer Wert im Investment Banking
Thyssen Krupp ?58.000 €Ingenieure verdienen bis zu 58.000 € zum Einstieg
Bosch53.000 € 66.000 €Ingenieure mit Zusatzqualifikation können mit bis zu 66k einsteigen
Aldi Süd70.000 €Als Regionalverkaufsleiter
Roland Berger75.000 €Plus Bonus
Boston Consulting Group75.000 €90.000 €Je nach Qualifikation auch mehr (z.B. als Jurist mit Promotion, der als Associate einsteigt). Plus Bonus
McKinsey75.000 €90.000 €Je nach Qualifikation auch mehr (z.B. als Jurist mit Promotion, der als Associate einsteigt). Plus Bonus
SternSteward 75.000 € 90.000 €Je nach Qualifikation auch mehr (z.B. mit MBA/Promotion). Plus Bonus
Hannover Rück50.000 €Je nach Verhandlungsposition auch deutlich mehr
Milbank Tweed Hadley & McCloy 140.000 €Einstieg für Top-Juristen mit exzellentem Abschluss
Willkie Farr & Gallagher 130.000 €Einstieg für Top-Juristen mit exzellentem Abschluss

Tabelle: Gehaltsunterschiede nach Unternehmensgröße (Anzahl Mitarbeiter)

>5.0001.001 - 5.000501 - 1.000101 - 50051 - 10020 - 501-19
+40%+30%+15%+5%-10%-15%-30%

In welchen Regionen verdienen Absolventen am meisten?

Die höchsten Einstiegsgehälter können Absolventen im Süden Deutschlands erwarten. Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt verdienen akademische Berufseinsteiger in Baden-Württemberg 7,5 Prozent mehr Lohn. Die hinteren Ränge belegen  die neuen Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Deutlich mehr Gehalt ist in der Schweiz drin.  Wer in Deutschland 50.000 € verdient, kann in der Schweiz je nach Region in Euro gerechnet auf 68.000 € bis 84.000 € kommen.

Tabelle: Regionale Gehaltsunterschiede

RegionØ Einstiegsgehalt (Median)
PLZ 0 (Dresden, Leipzig, Halle, Cottbus, Jena, ...)37.925 €
Berlin39.975 €
PLZ 1 (Frankfurt/Oder, Brandenburg, Rostock, ...)39.463 €
Hamburg44.075 €
PLZ 2 (Kiel, Lübeck, Bremen, ...)42.538 €
PLZ 3 (Hannover, Kassel, Fulda, Magdeburg, ...)44.588 €
Düsseldorf47.150 €
PLZ 4 (Essen, Münster, Dortmund, ...)43.563 €
Köln45.100 €
PLZ 5 (Aachen, Bonn, Trier, Mainz, Soest, ...)43.563 €
Frankfurt48.688 €
PLZ 6 (Wiesbaden, Saarbrücken, Mannheim, ...)46.125 €
Stuttgart47.150 €
PLZ 7 (Karlsruhe, Freiburg, Offenburg, ...)46.125 €
München49.200 €
PLZ 8 (Augsburg, Ulm, Ravensburg, Rosenheim, ...)47.663 €
PLZ 9 (Nürnberg, Regensburg, Würzburg, Erfurt, ...)46.638 €
Österreich (gesamt)42.025 €
Schweiz (gesamt)107.625 CHF

Quelle: Gehaltsreporter, Stepstone, Korn Ferry

Mit welchen Einstiegsgehalt nach Branchen ist zu rechnen?

Die Branchen Banken/Finanzen/Versicherungen, Chemie/Pharma zahlen traditionell die höchsten Einstiegsgehälter. Daran hat sich in den letzten Jahren wenig geändert. Ebenfalls überdurchschnittliche Gehälter sind im Maschinen-/Anlagenbau, der Automobilindustrie, Konsum-Gebrauchsgüter und – mit großer Spreizung – in der Beratung zu erwarten. Die große Spreizung in der Beratung liegt darin begründet, dass es hier einige ‚Ausreißer‘ gibt (z.B. fast 100.000 € Einstiegsgehalt bei BCG oder McKinsey), während der Markt von kleinen und mittelständischen Unternehmen geprägt wird (die Einsteigern meist um die 48.000 € zahlen).

Tabelle: Gehalt nach Branchen

BrancheUnteres QuartilMedianOberes Quartil
Banken46.279 €53.813 €58.835 €
Automobilindustrie46.279 €51.660 €57.041 €
Pharma / Healthcare46.279 €51.660 €57.041 €
Consulting45.203 €51.660 €54.889 €
Luft- und Raumfahrtindustrie44.126 €51.660 €57.041 €
Finanzdienstleistung41.974 €51.660 €57.041 €
Chemie / Verfahrenstechnik43.050 €51.660 €57.041 €
E-Technik41.974 €50.584 €55.965 €
Versicherung41.974 €49.508 €52.736 €
Anlagenbau41.974 €49.508 €52.736 €
Maschinenbau41.974 €48.431 €52.736 €
Energiewirtschaft40.898 €48.431 €53.813 €
Stahlindustrie41.974 €48.431 €53.813 €
Konsumgüterindustrie41.974 €47.355 €53.813 €
Telekommunikation40.898 €47.355 €51.660 €
Informationstechnik39.821 €46.279 €49.508 €
Steuerberatung / Wirtschaftsprüfung39.821 €45.203 €50.584 €
Forschung38.745 €44.126 €47.355 €
Transport / Logistik / Verkehr38.745 €44.126 €47.355 €
Handel35.516 €41.974 €46.279 €
Bauindustrie35.516 €40.898 €45.203 €
Medien32.288 €39.821 €45.203 €
Tourismus29.059 €35.516 €40.898 €
Marktforschung / Werbung29.059 €35.516 €38.745 €

Quelle: Gehaltsreporter, Statista

Wie unterscheidet sich das Einstiegsgehalt nach Funktionen?

Tabelle: Gehalt nach Funktion

AbschlussBeruf / FunktionUnteres QuartilMedianOberes Quartil
BachelorBanking47.150 €55.350 €67.650 €
BachelorKey Account Management44.075 €54.325 €61.500 €
BachelorIngenieur (Instandhaltung)44.075 €53.300 €60.475 €
BachelorTechnische F&E46.125 €51.250 €59.450 €
BachelorTest- und Versuchsingenieur46.125 €50.225 €55.350 €
BachelorSteuerfachangestellter25.625 €27.675 €32.800 €
BachelorGestaltung / Design25.625 €28.700 €32.800 €
BachelorWerbung / Produktioner26.650 €30.750 €35.875 €
BachelorLaborkraft27.675 €30.750 €36.900 €
MasterSteuerberatung und WP52.275 €59.450 €62.525 €
MasterRisk Management50.225 €58.425 €62.525 €
MasterAsset Mgt, Immobilien51.250 €56.375 €60.475 €
MasterVersicherungsmathematik50.225 €55.350 €59.450 €
MasterTechnische F&E48.175 €54.325 €63.550 €
MasterArchitektur30.750 €32.800 €36.900 €
MasterSozialarbeit / Sozialpädagoge31.775 €33.825 €38.950 €
MasterRedaktion28.700 €33.825 €39.975 €
MasterKulturmanagement28.700 €33.825 €36.900 €
MasterEventmanagement31.775 €34.850 €39.975 €

Quelle: Gehaltsreporter, Stepstone, Korn Ferry

Die Entscheidung, in welcher Abteilung ein Absolvent nach dem Studium einsteigt, hat großen Einfluss auf sein erstes Gehalt: Nach Funktionen betrachtet liegen technische Bereiche wie Fertigung oder Forschung und Entwicklung bei den Einstiegsgehältern vor ’softeren‘ Disziplinen wie etwa dem Personalwesen. Ein Wirtschaftswissenschaftler, der Firmenübernahmen in der M&A-Abteilung betreut, verdient mehr, als jemand in der Personalabteilung. Dies kann in erster Linie auf die geforderten Qualifikationen bzw. Studienrichtungen zurückgeführt werden (technische Absolventen kassieren z.B. im Schnitt höhere Einstiegsgehälter). In Deutschland zahlen Unternehmen Berufseinsteigern in der Rechtsabteilung mit durchschnittlich 52.500 Euro neben Naturwissenschaftlern das höchste Gehalt, ergab eine Kienbaum-Studie. In Forschung und Entwicklung erhalten Absolventen eine durchschnittliche Vergütung von 50.000 Euro und in der IT-Abteilung verdienen Jungakademiker im ersten Job 49.300 Euro. Am unteren Ende der Gehaltsliste steht die Logistik: Hier erhalten Absolventen lediglich 41.300 Euro; das sind ca. 10.000 Euro weniger, als ein Neuling in der Rechtsabteilung verdient.

Welchen Einfluß hat die Universität auf das Einstiegsgehalt?

Im Gegensatz zu den USA oder Frankreich hat die besuchte Universität in Deutschland einen vergleichsweise geringen Einfluß auf das Einstiegsgehalt. Abgesehen von einigen, wenigen  ‚Eliteuniversitäten‘ – und dieser Begriff bezieht sich hier nicht nur auf die 11 geförderten Unis der Exzellenzinitiative – spielt in Deutschland primär die relative Abschlußnote die entscheidende Rolle beim Einstiegsgehalt. Dennoch gibt es einige wenige Hochschulen, die besonders gute Chancen auf hohe Einstiegsgehälter bieten. Nicht zuletzt, da von diesem Universitäten überproportional viele Absolventen in besonders gut bezahlte Jobs in Großkonzernen, Unternehmensberatungen oder Banken und Wirtschaftskanzleien wechseln.

Tabelle: Top-Unis und Hochschulen für Wirtschaftswissenschaften

Hochschule / UniØ Einstiegsgehalt
Hochschule Reutlingen54.633 €
WHU54.325 €
HHL53.403 €
Universität Karlsruhe51.763 €
Universität Mannheim51.045 €

Quelle: Gehaltsreporter, Stepstone

Tabelle: Top-Unis und Hochschulen für Naturwissenschaften

Hochschule / UniØ Einstiegsgehalt
RWTH Aachen56.375 €
TU München55.658 €
TU Stuttgart55.145 €
Universität Münster54.530 €
Universität Mainz52.993 €

Quelle: Gehaltsreporter, Stepstone

Was bringt ein MBA-Abschluß beim Gehalt?

Die Absolventen von MBA Schools in den USA erzielten 2019 Rekordeinstiegsgehälter. Mit einem MBA Abschluss in Standford sind 3 Jahre nach Abschluss im Schnitt 213.000 US-Dollar drin.Insgesamt liegt das Gehaltsniveau in Europa weiterhin unter dem in den USA. Das Durchschnittsgrundgehalt für MBA Absolventen beträgt in Westeuropa rund 95.000 Euro, in den USA  bei ca. 120.000 Euro. Dies liegt auch darin begründet, dass in den USA der Fokus stärker auf Tech Firmen wie Google und Apple oder dem Investmentbanking liegt. Außerdem stehen den höheren Gehältern in den USA auch höhere Studienkosten gegenüber. Während in Europa im Schnitt ca. 33.000 Euro Gebühren gezahlt werden (in Deutschland 17.000 Euro), kommen bei den US-Programmen an Top Unis wie Harvard, Stanford oder Columbia über 100.000 Euro Kosten auf die Studenten zu.

Was in Sachen MBA Jobs und Gehalt wirklich zählt,  ist der MBA dieser oder jener Schule. In Europa steht laut dem Financial Times Global MBA Ranking die französische Insead School mit 177.000 Dollar Jahresdurchschnittsgehalt ihrer Absolventen (3 Jahre nach Abschluss) ganz vorne. Die Konkurrenten London Business School und IESE in Barcelona bringen Saläre zwischen 167.000 und 148.000 Dollar. Die MBA-Abgänger der Handelshochschule Leipzig (HHL) kommen hingegen lediglich auf ein Durchschnittsgehalt von 73.000 Euro – allerdings direkt nach dem Abschluss.

Tabelle: FT Global MBA Ranking 2018

FT Ranking 2018MBA SchuleLandHeutiges GehaltSteigerung
1Stanford Graduate School of BusinessUS$ 213.236114%
2InseadFrance / Singapore$ 177.101105%
3WhartonUS$ 19115096%
4London Business SchoolUK$ 167.651109%
5Harvard Business SchoolUS$ 189375102%
6University of Chicago: BoothUS$ 177.001118%
7Columbia Business SchoolUS$ 177.500103%
8CeibsChina$ 164893168%
9MIT SloanUS$ 17321498%
10University of California: BerkeleyUS$ 172271104%
11Iese Business SchoolSpain$ 148390126%
12Northwestern University: KelloggUS$ 168818103%

Quelle: Financial Times

Wie sind die Aufstiegschancen in den verschiedenen Bereichen der Wirtschaftswissenschaften?

Die schnellsten Aufstiege und damit verbundenen Gehaltssteigerungsraten bieten traditionell große und renommierte Investmentbanken und Unternehmensberatungen – auch wenn der Weg nach oben hier nicht mehr ganz so zügig verläuft wie vielleicht noch vor 15 Jahren – und mit entsprechenden Risiken (Up-or-out) verbunden ist. Daneben bieten Unternehmen mit amerikanisch geprägter Unternehmenskultur bei entsprechender Leistung meist überdurchschnittlich schnelle Wege nach oben (Beispiele: Procter&Gamble, Google, Novartis).

Was sind 2019 die bestbezahlten Jobs für Akademiker?

Geschäftsführer und Vorstände
GmbH Geschäftsführer in Unternehmen >250 Mitarbeiter in gut zahlenden Branchen wie Banken/Finanzdienstleistungen, Chemie/Pharma können rund 350.000 € Jahresgehalt verdienen. Die Spitzengehälter liegen bei ca. 2 Mio Euro. Die Vergütung von Vorständen größerer Aktiengesellschaften liegt ebenfalls im siebenstelligen Bereich
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Investmentbanker
In Deutschland können Investmentbanker auf Director-Ebene zwischen 250.000 € und 450.000 € Jahresgrundgehalt verdienen. Hinzu kommen im Schnitt 60% – 70% Bonus. Die Spitzengehälter liegen auch bei Investment-Bankern im siebenstelligen Bereich. In Deutschland dürften dieses Jahr etwa 150 Investment-Banker ein siebenstelliges Einkommen beziehen.
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Juristen
Wer zu den Top 5% der Juraabsolventen eines Jahrgangs gehört (Deutschlandweit max. 500 Kandidaten) kann beim Einstieg in eine Großkanzlei bereits mit über 100.000 € Grundgehalt rechnen.  Wer durchhält und es zum Partner in einer Großkanzlei schafft, wird am Gewinn beteiligt. Das dies eine durchaus lukrative Perspektive sein kann, zeigt das Beispiel der Großkanzlei Mayer Brown: Hier verdienten die Partner in den vergangenen Jahren je rund 700.000 € im Jahr. Einzelnen Staranwälte in den großen Megakanzleien können sich auch über Gehälter im siebenstelligen Bereich (3-4 Millionen Euro pro Jahr ) freuen.
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Private-Equity-Manager
Die Private Equity Branche übte aufgrund der hohen Verdienstmöglichkeiten schon immer eine magische Anziehungskraft auf junge Nachwuchstalente aus. Einsteiger in diese Branche brauchten in den vergangenen Jahren meist schon 3-5 Jahre Berufserfahrung als Investmentbanker, Strategieberater oder Wirtschaftsprüfer und Abschlüsse als Doktor oder MBA mit. Dieses Qualifikationsniveau erklärt auch die vergleichsweise hohen Gehälter: 80.000 € bis 110.000 € pro Jahr zum Einstieg. Mit entsprechender Expertise und größeren Projektumfängen steigen die Bezüge auf 148.000 € bis 210.000 €. Bei Übernahme von Mitarbeiterverantwortung liegen die Jahresbruttogehälter in einer Spanne von 184.000 € bis 274.000 €. Der Exit-Boom der letzten Jahre hat die Einkommen der Geschäftsführer und Partner aufgrund der branchenüblichen, bis zu 20%-igen Beteiligung an dem aus Firmenverkäufen erzielten Gewinns (Carried Interest) oftmals bis in den deutlich siebenstelligen Bereich geschraubt.
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Chefärzte
Chefärzte mit bis zu dreijähriger Berufserfahrung können mit Gesamteinnahmen von rund 248.000 Euro im Jahr rechnen. Chefärzten, die über mehr als 20 Jahre Berufserfahrung verfügen, erzielen durchschnittliche Jahreseinkommen von ca. 393.000 Euro. Die Spitzengehälter fallen noch deutlich höher aus: Ein führender Professor für Radiologie kann an einer Uniklinik auch mehrere Millionen Euro pro Jahr einnehmen, wenn er Privatpatienten abrechnen darf. Überproportional hohe Einkommen erzielen Chefärzte dabei vor allem durch die Konzentration auf privat Versicherte bzw. Privatzahler. Gegenwärtig gibt es etwa 1.200 Chefärzte an der Spitze der Fachabteilungen deutscher Universitätskliniken. Die durchschnittlichen Privathonorare der ärztlichen Direktoren werden auf rund 160.000 € p.a. geschätzt – netto wohlgemerkt.
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Unternehmensberater
Einsteiger können bei den Top 3 Strategieberatungen (McKinsey, The Boston Consuting Group, Bain) in Deutschland gegenwärtig mit 90.000 € – 110.000 € Jahresgesamtvergütung (inklusive 10 – 20% erfolgsabhängigem Bonus) starten. Hinzu kommen Extras wie Dienstwagen, Handy und Altersvorsorge. Im zwei- bis dreijährigen Rhythmus folgen Karriere- und Gehaltssprünge. So verdienen (Senior-)Projektleiter bei den Top-5 Strategieberatungen zwischen 120.000 € bis 190.000 € (inkl. Bonus). Ein Associate Principal (die Stufe zwischen Projektleiter und Partner) wird bei McKinsey beispielsweise mit 200.000 € – 250.000 € Gesamtgehalt vergütet. Die Partner großer (Top-)Häuser verdienen im Schnitt rund 300.000 € – 350.000 €. Rund ein Viertel von ihnen liegt über 350.000 Euro im Jahr. Beim Marktführer McKinsey erhält ein Partner (Principal) laut Manager Magazin je nach Betriebszugehörigkeit geschätzte 400.000 € – 900.000 € Grundgehalt (Structural Award). Hinzu kommt ein Bonus (Additional Award), der je nach Firmenerfolg sehr unterschiedlich ausfällt (zuletzt rund 30% des Basissalärs). Langjährige Spitzenkräfte großer Strategieberatungen (‚Senior Directors‘) kommen auf Jahresgehälter von 2 – 3 Mio. € und mehr.
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Was ist 2020 das durchschnittliche Gehalt deutscher Akademiker?

Akademische Fachkräfte ohne Personalverantwortung verdienen in Deutschland im Durchschnitt rund 68.000 € im Jahr. Die höchsten Durchschnittseinkommen (ca. 89.000 €) realisiert die Berufsgruppe der Ärzte. Dies hängt in erster Linie damit zusammen, dass die Gehälter aufgrund der Tarifverträge stark reguliert sind: das Gehaltsniveau ist im Schnitt recht hoch, es gibt nur wenige Ausreißer nach unten, aber einige nach oben (z.B. Chefärzte oder niedergelassene Radiologen)

Wie groß ist die Spanne zwischen einzelnen Akademikergehhältern? Wie viel verdienen Akademiker mehr als Nicht-Akademiker?

Im Durchschnitt liegt das Jahresbruttogehalt von Akademikern rund 18.000 € über dem vom Nicht-Akademikern. Noch größere Auswirkungen auf das Gehalt hat allerdings die Auswahl der ‚richtigen‘ Branche. Eine Studie des Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat nachgewiesen, dass Hochschulabsolventen in einer schlecht zahlenden Branche wie z.B. in der Tourismus-, Hotel- und Gaststättenbranche im Laufe ihres Berufslebens durchschnittliche Erwerbseinkünfte von rund 1,3 Millionen Euro erzielen. Ein ausgebildeter Spezialist kann in der IT-Branche hingegen bis zu Rente mit kumulierten Gehaltszahlungen von rund 2,2 Mio. Euro rechnen. Grundsätzlich gilt aber weiterhin, dass eine Investition in die eigene Bildung und in einen höheren Bildungs- und Berufsabschluss die größten Chancen auf ein hohes Gehalt und damit den höchsten ‚Return on investment‘ bietet.

Wie wichtig sind die Faktoren Abschluss (MA, BA, Promotion), Unityp (FH/Uni), Branche, Standort, Unternehmensgröße für das spätere Gehalt von Hochschulabsolventen?

Oft unterschätzt: Den wichtigsten Einfluß auf das Gehalt hat die Branche. Wer sich für ein Studium entscheidet und nach dessen Abschluß ein gutes Gehalt erzielen möchte, sollte sich die Branche, für die ihn das Studium qualifiziert, genau anschauen. Auch nach Studienabschluss sollte der Branchenauswahl unter Gehaltsgesichtspunkten große Beachtung geschenkt werden. Darüber hinaus ist zu beachten, dass sich ein Branchenwechsel im Laufe der Berufskarriere zunehmend schwierig gestalten. Es sei denn, man arbeitet in einer Querschnittsfunktion wie HR, IT oder Finanzen.

Abschluß und Uni-Typ haben zu Beginn der Karriere einen starken Einfluß auf das Gehaltsniveau, der sich im Laufe der Karriere aber wieder nivellieren kann. So liegen zwischen dem durchschnittlichen Einstiegsgehalt eines Bachelor-Absolventen und dem eines promovierten Berufsstarters rund 25% Differenz. Im Laufe von 5-10 Jahren kann dieser Startvorsprung aber bei entsprechender Karriereentwicklung wieder eingeholt werden.

Standort und Unternehmensgrößen können ebenfalls signifikante Gehaltsdifferenzen bedingen. In kleineren Unternehmen mit deutlich unter 500 Mitarbeitern muss mit rund 20% weniger Gehalt als in Großunternehmen gerechnet werden.  Was auf dem Gehaltszettel steht, hängt darüber hinaus entscheidend vom Arbeitsort ab. In Großstädten und Ballungszentren wie München, Düsseldorf und Frankfurt/Main werden tendenziell die höchsten Gehälter gezahlt, während ländliche Gebiete und ostdeutsche Städte wie Cottbus und Schwerin am Ende der Skala zu finden sind. Frankfurt und München liegen beispielsweise 17% – 19% über dem Bundesdurchschnitt, der Osten bis zu 25% darunter.

Worauf muss man bei der Vergleichbarkeit von Gehältern achten?

Besonderes Augenmerk sollten Absolventen auf die Vergleichbarkeit der Einstiegsgehälter richten.

Wird über monatliche Gehaltszahlungen gesprochen, so macht es beispielsweise einen gewaltigen Unterschied, ob 12, 13, oder – wie bei Tarifgehältern zum Teil üblich – 13,82 Monatsgehälter gezahlt werden. Bei einem Monatsgehalt von 3.260 Euro bekommt man in Jahr z.B. bei

  • 12 Monatsgehältern auf 39.120 Euro
  • 13 Monatsgehältern auf 42.380 Euro
  • 13,82 Monatsgehältern auf 45.053 Euro.

Darüber hinaus spielen Ziel- und Fixgehälter eine wichtige Rolle.

Ein Beispiel: Der Arbeitgeber vereinbart ein Grund- bzw. Fixgehalt von 40.000 €. Bei 100% Erreichung der vereinbarten Ziele werden 45.000 € ausgezahlt (Zielgehalt). Werden die gesetzten Ziele um 50% übertroffen, stehen dem Angestellten 47.500 € zu. Hinzu kommen „weiche“ Gehaltsbestandteile wie Vermögenswirksame Leistungen, Aktienoptionen, Firmenwagen oder Betriebliche Altersversorgung, die sich meist nur schwer in zusätzliches Jahresgehalt umrechnen lassen.

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